Krumau kämpferisch und läuferisch stark - Paudorf setzt sich knapp durch

Krumau/Kamp
SV Paudorf

In der 6. Runde der 2. Klasse Wachau duellierten sich der Tabellendreizehnte SV Krumau/Kamp und der Tabellenneunte SV Paudorf. In der letzten Runde verlor Krumau mit 0:6 gegen SC Getzersdorf und blieb damit nach fünf Begegnungen ohne Punktegewinn, im sechsten Versuch wollte man endlich anschreiben. Paudorf feierte vergangene Woche gegen Lichtenau den ersten Saisonsieg und hoffte auf weiteren Punktezuwachs. In den direkten Duellen der letzten Saison setzte sich beide Male das Heimteam durch.


Ausgleich per Freistoß

Vor knapp 80 Fans zeigt die Heimelf von der ersten Minute an eine gute Leistung, der Tabellenletzte hält gut dagegen und wird auch nach vorne aktiv, erste Möglichkeiten entschärft aber der Gästekeeper. Paudorf hat es gegen einen läuferisch und kämpferisch präsenten Gegner schwer, die Gäste werden im Laufe des Matches stärker und gehen in Front. Nach Angriff über rechts wehrt der heimische Keeper zunächst ab, in der 16. Minute bewahrt Schaban Dugonja die Übersicht und versenkt das Leder zum 0:1 im Gehäuse.

Krumau ist aber weiter im Spiel und gleicht Mitte des Abschnittes aus, in der 27. Minute trifft Jürgen Höllerer per scharfen Freistoß zum 1:1. Die Gäste bekommen danach einem Elfmeter zugesprochen, den zentralen Schuss pariert aber der heimische Schlussmann, es bleibt vorerst beim 1:1

Tor per Elfmeter

Nach Wiederbeginn ist die Partie offen, das Match wogt Hin und her und beide Seiten agieren mit hohen Bällen. Nach etwas mehr als einer Stunde entscheidet der Schiedsrichter nach einer schönen Aktion der Gäste und Foul im Strafraum von Krumau wieder auf Strafstoß, dieses Mal trifft Roman Danek in der 65. Minute vom Punkt zum 1:2. 

Die Heimelf gibt bis zum Schluss nicht auf und drängt in den letzten Minuten, Paudorf steht hinten aber kompakt und bringt den knappen Sieg am Ende über die Zeit.

Stimme zum Spiel:

Nikolay Ivanov (Spielertrainer Paudorf): "Es war ein schweres Spiel, der Gegner hat auf dem kleinen Platz eine starke kämpferische Leistung geboten und unser Spiel nicht machen lasen. Für ihre Leistung möchte ich ihnen meinen Respekt zollen. Nach der Pause war es ein offenes Spiel und wir gingen per Elfmeter zum zweiten Mal in Führung. Wir haben etwas Glück gehabt, es war alles andere als einfach."

Die Besten: Christian Madl (TW) bzw. Schaban Dugonja (IV), Petr Mendl (TW).

 

 

 

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