Kampfbetontes Match - Stein gewinnt noch klar gegen Krumau

Krumau/Kamp
FC Union Stein

Am Sonntag durften sich die Besucher in der 2. Klasse Wachau auf das Aufeinandertreffen der beiden Teams SV Krumau/Kamp und 1. FC Union Stein freuen. Krumau wartete nach neun Spielen immer noch auf den ersten Punktegewinn und hoffte daheim endlich anschreiben zu können. Stein rückte nach zuletzt mehreren Siegen in Serie in der Tabelle vor und pirschte sich langsam an den Top 5 heran. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte Stein im Mai mit 3:1 das bessere Ende für sich.


 

Freistoßtreffer zur Führung

Vor 55 Zuschauern entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein mäßiges Match, beide Teams agieren kampfbetont und oft mit hohen Bällen zur Spitze. Krumau wird im ersten Abschnitt durch einen Standard gefährlich, kann sonst aber kaum Akzente in der Offensive setzen.

Stein hat mehr Spielanteile, wird öfters zwingend und geht Mitte der Halbzeit in Front. In der 21. Minute tritt Boris Malev zu einem Freistoß an und versenkt das Leder zum 0:1 in den Maschen. Bei diesem Spielstand bleibt es auch bis zur Pause.

Stein setzt sich sicher durch

Auch im zweiten Abschnitt ist das Gästeteam gefährlicher und startet mehrmals allein auf das generische Tor zu, nutzt diese Chancen aber nicht. Krumau hält dagegen, gerät aber weiter in Rückstand. Marcel Hermann beweist in Minute 63 Goalgetter-Qualitäten und versenkt den Ball nach einem Solo von der rechten Seite im langen Eck.

Das Match ist weiter kein fußballerischer Leckerbissen, in der Schlussphase sorgen die Gäste für die Entscheidung. Krumau spielt einen zu ungenauen Rückpass zum Tormann, Boris Malev spritzt in Minute 79 dazwischen und scort zum 0:3. Krumau verkürzt kurz darauf noch einmal den Spielstand, Lukas Engelmaier verwertet einen Freistoß direkt zum 1:3 (81.). Den Schlusspunkt setzt aber wieder Stein, nach einem Corner köpfelt Mario Schimak nach 89 Minuten zum 1:4 Endstand ein.

Stimme zum Spiel:

Wolfgang Griener (Trainer Stein): "Es war ein schlechtes und kampfbetontes Fußballspiel, wir haben uns anstecken lassen und auch oft mit hohen Bällen agiert. Der Gegner hatte außer dem Freistoßtor nicht wirklich eine Torchance, wir starteten zwei, dreimal allein aufs Tor. Mein Team hat nicht gut gespielt, der Sieg war am Ende aber klar."

Die Besten bei Stein: Marcel Hermann (RM/ST), Sebastian Kerth (LV).

 

 

 

 

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