Neue tschechische Kraft in Langschwarza

Etwas langschwarza svüberraschend liegt die Mannschaft aus Langschwarza in der Tabelle ganz weit vorne. Punktgleich mit Harbach steht man an der Spitze, lediglich das schlechtere Torverhältnis macht derzeit den Unterschied aus. Warum der erste Platz kein Muss ist und wieso man den starken tschechischen Legionär ziehen lassen musste, berichtet Obmann Johann Ableidinger im unterhaus.at-Gespräch.

Nur eine Niederlage musste der Verein im Herbst einstecken. Damit liegt man ganz weit oben in der Tabelle und ist in den Titelkampf involviert. "Für uns ist es etwas überraschend gekommen, dass wir mit dieser Mannschaft ganz vorne liegen. Unser Ziel war vor der Saison, unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen. Das ist auch nach wie vor unser Ziel", so Obmann und Sektionsleiter in einer Person, Johann Ableidinger. "Alles, was natürlich besser als Platz fünf ist, wird gerne genommen. Dazu gehört natürlich auch der erste Platz. Es besteht aber kein Zwang, dass wir unbedingt Meister werden müssen."

Legionär wurde ausgetaucht

In der Kaderzusammenstellung hat sich im Winter auch etwas getan. Der tschechische Legionär, Michal Niederle, der immerhin sieben Mal ins Schwarze getroffen hatte, hat den Verein verlassen. "Er war jetzt ein Jahr bei uns und hat sich schön eingespielt gehabt. Nun hat er aber einen Job in Tschechien gefunden und ist natürlich zurück gegangen. Das muss man verstehen." Ersatz wurde prompt geholt, so spielt nun Jiri Peltan bei den Waldviertlern. "Wir haben zumindest einen gleichwertigen Spieler geholt" freut sich Ableidinger, der auch mit seiner Tischlerei als Hauptsponsor agiert. Mit Junior Danjuma hat man zudem einen Rückkehrer begrüßen dürfen. "Er studiert zwar und der Weg ins Waldviertel ist weit. Solange er aber Zeit hat, wird er uns helfen."

Die Rückrunde startet für Langschwarza erst am 1. April. Dabei muss man auswärts gegen Langschlag antreten. "Wir haben in den ersten Runden durchwegs Gegner aus dem hinteren Bereich der Tabelle. Wenn wir vorne mitspielen wollen, sollten wir gegen diesen Gegner gewinnen."

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