Kader von Gutenbrunn punktuell verstärkt - Oberes Drittel als Ziel

In der ersten Saisonhälfte der letzten Meisterschaft lag ASV Gutenbrunn mit 23 Punkten an der sieben Stelle der 2. Klasse Waldviertel Süd, in der Winterpause kam es zu einem Trainerwechsel und Ronald Angerer übernahm wieder das Ruder. Mehrere Gründe führten dazu, dass im Frühjahr nur mehr acht Punkte gesammelt werden konnten, der Verein schloss die Saison auf Rang 9 ab. "Wir hatten im Winter viel Abgänge und es kamen auch einige Verletzungen dazu, so war der Kader im Frühjahr am letzten Zacken. Zwei Runden vor Schluss haben wir uns auch von einem Legionär getrennt, daher war die Rückrunde sehr durchwachsen", erklärt Gutenbrunns Coach Ronald Angerer.

Fünf Zugänge verstärken den Kader

In der Sommerpause wurde Gutenbrunn am Transfermarkt aktiv und holte fünf Spieler neu in den Kader. Drei Legionäre wurden verpflichtet, Jakub Beranek von Raxendorf, Vaclav Latal von St. Martin und Martin Blanar spielte zuletzt in Tschechien für Uhersky Brod. Tormann Thomas Bauernfried ist von St. Martin dazugestoßen, Marcel Wagner spielte zuletzt bei Ottenschlag.

Mehrere Spieler werden auf der anderen Seite im hebst nicht mehr für Gutenbrunn auflaufen, Jiri Ruzicka ging zu Hausbrunn und Jan Mikloska zurück in die Heimat. Patrick Huber kehrte zu Albrechtsberg zurück und Nikoley Schibany zu Rappottenstein. "Wir blicken positiv auf die Vorbereitung und die Meisterschaft, wir haben zwar einen relativ kleinen Kader, mit den Legionären haben wir uns aber sicher verbessert und auch der Tormann von St. Martin ist auf jeden Fall eine Verstärkung", meint Angerer.

Benefizspiel gegen Zwettl

Vor 14 Tagen startete Gutenbrunn in die Vorbereitung, im ersten Test setzte man sich gegen Emmersdorf 2:1 durch. Diese Woche wurde zweimal trainiert, im Vorbereitungsmatch gegen Schwarzenau lag man zur Pause 0:5 zurück, die Mannschaft zeigte aber Moral und das Match endete mit einem 4:5. Nächste Woche spielt Gutenbrunn am Dienstag gegen Spitz, am Freitag gegen Union Pierbach und am Samstag folgt das Benefizspiel auf eigenem Platz gegen Zwettl. Weiters trifft man auf Waldhausen (OÖ) und Münichreith. "In der letzten Woche vor Meisterschaftsstart werden wir noch ein Trainingswochenende einlegen und es werden dabei auch Standardsituationen eingeübt, auch das eine oder andere Teambuilding könnte noch eingeschoben werden", zählt Gutenbrunns Coach weitere Programmpunkte auf.

Angesprochen auf die Ziele für die bevorstehende Meisterschaft meint er: "Voriges Jahr war unser Ziel schon ein Top 5-Platz, mit den beiden Absteigern Kirchschlag und Nondorf ist es jetzt aber eines der bestbesetzten 2. Klassen. Es wird nicht leicht oben mitzuspielen, die ersten Runden werden zeigen, was möglich ist. Mit dem kleinen Kader wird es zwar nicht einfach, wir wollen aber schon im oberen Drittel landen und uns in der nächsten Zeit wieder weiter nach oben orientieren."

 

 

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