Gutenbrunn will stabiler auftreten - Junge Spieler aus der Umgebung stoßen zum Verein

"Die Bilanz über den Herbst fällt eher durchwachsen aus, wir haben vor allem in den ersten Spielen viele Punkte liegengelassen. Mein Team hat gegen Waldhausen und Arbesbach geführt, wir haben den Vorsprung aber nicht über die Zeit gebracht. Zudem haben wir gegen Eibenstein daheim unnötig mit 0:1 verloren. Vier bis sieben Punkte wären mehr möglich gewesen, zudem hatten wir m,t Verletzungen zu kämpfen und bei unserem kleinen Kader tat es schon weh", blickt ASV Gutenbrunns Coach Ronald Angerer auf eine schwierige Hinrunde zurück. Mit 16 Zählern überwintert der Verein auf Rang 9 der 2. Klasse Waldviertel Süd.

Hauptaugenmerk: Verein aufrechterhalten

Im Kader könnte es in der Winterpause zu Änderungen kommen, es kann sein, dass zwei Stammspieler eine Karrierepause einlegen werden und dann würde dem Verein ein Umbruch bevorstehen. Gutenbrunn will in jedem Fall junge Spieler aus der Umgebung als Ergänzung zum Verein holen, die für die Reserve gedacht sind oder in die Kampfmannschaft schnuppern können. Mit den Legionären ist man zufrieden und es wird keinen Tausch geben, durch den Zuwachs an jungen Spielern werden laut Angerer auch wieder mehr beim Training sein und die Einheiten können leichter gestaltet werden.

Ende Jänner startet der Tabellenneunte mit der Vorbereitung, drei Tests stehen fest und man will noch ein zusätzliches Vorbereitungsmatch spielen. Der Co-Trainer trainiert derzeit zweimal in der Woche mit den Spielern in der Halle, je nach Witterung wird zudem ein Trainingswochenende entweder auf eigenem Platz oder in Tschechien abgehalten.

Angesprochen auf die Ziele des Vereins in der kommenden Zeit meint Ronald Angerer zum Abschluss des Gesprächs: "Das Hauptaugenmerk wird darauf gelegt, das Werkl aufrechtzuerhalten. In der nächsten Zeit sollen auch die Ergebnisse dafür sorgen, dass die Stimmung besser ist, die Tabellenplatzierung ist für uns zweitrangig. Im Vergleich zur Hinrunde erhoffen wir uns eine Steigerung, im Herbst waren wir aber nur auswärts gegen Kirchberg und in einem zweiten Match unterlegen. Sonst war das Kräfteverhältnis zumindest gleich, manchmal waren wir etwas besser, manchmal etwas schlechter. Wir wollen im Frühjahr mehr Stabilität reinbringen und so viel Punkte wie möglich schaffen. Ein großer Sprung wird nicht mehr möglich sein, da der Abstand zu den Top 5 schon zu groß ist."