Herbstmeister Langschlag will unter neuem Coach noch konstanter auftreten - Kader bleibt unverändert

Nach einem klaren Auftaktsieg kassierte UFC Lok Langschlag am zweiten Spieltag auswärts gegen Nondorf eine 0:3 Niederlage. Diese blieb aber die einzige in der Hinrunde, die Mannschaft feierte noch zehn Siege und trennte sich von Gutenbrunn mit einem 2:2. Mit 34 Punkten, den zweitmeisten Toren und den wenigsten Gegentreffern der Liga überwintert der Verein an der Spitze der 2. Klasse Waldviertel Süd. In der Winterpause kam es beim Herbstmeister zu einem Trainerwechsel, anstelle von Horst Mager, der inzwischen bei Kirchberg/Walde andockte, wurde Hermann Kreindl als neuer Coach bekanntgegeben. "Wir haben grundsätzlich eine sehr gute und intakte Mannschaft, die seit einiger Zeit zusammenspielt. In den letzten ein, zwei Jahren haben wir uns noch punktuelle Verstärkungen geholt und es hat sich inzwischen gerechnet", zeigt Langschlags Obmann Dominik Pfeiffer-Vogl die Gründe auf, weshalb sein Team einen starken Herbst spielte.

Erster Test absolviert

Auf die Frage nach dem Steigerungsmöglichkeiten für das Frühjahr meint Langschlags Obmann: "Potential gibt es immer, teilweise haben wir in Spielen sehr viele Chancen für Tore benötigt. Zudem gibt es das Thema Stabilität, wir wollen konstant gute Leistungen bringen. Gegen schwache Gegner haben wir teilweise schwächer gespielt und gegen starke Gegner stärker, unser Leistungen sollen nicht von der gegnerischen Mannschaft abhängig sein."

Der Spitzenreiter befindet sich in der dritten Woche der Vorbereitung und absolvierte gegen Heidenreichstein schon den ersten Test, das Match gegen den Vertreter der 1. Klasse Waldviertel endete mit einem 2:2. Insgesamt sind fünf bis sechs Vorbereitungsmatches geplant, die kontinuierlich bis zum Rückrundenstart gespielt werden. Abgesehen vom Trainerwechsel gibt es bei Langschlag keine Veränderungen, der erfolgreiche Kader der Herbstmeisterschaft bleibt ident.

"Die anderen Teams der Liga haben sich verstärkt und es kann im Frühjahr noch sehr, sehr spannend werden. Ich denke, die Meisterschaft bleibt in der Rückrunde eng. Wenn man zur Halbzeit an der ersten Stelle liegt muss das Ziel sein, auch am Ende ganz oben zu stehen, es geht aber die Welt nicht unter, wenn es uns nicht gelingt", erwartet Dominik Pfeiffer-Vogl ein knappes Rennen um den Titel. Er ergänzt dazu: "Waldhausen ist der große Verfolger, Nondorf und Arbesbach wittern aber auch ihre Chance und haben eine gute Mannschaft. Die direkten Duelle gegen die vorderen Teams der Liga waren schon im Herbst sehr spannend, dies wird auch im Frühjahr so bleiben."