Taktische Umstellung ebnet der SG Ottenschlag/Sallingberg neuerlichen Erfolg

Trainer Günter Öhlzelt hatte die SG Ottenschlag/Sallingberg erst im Laufe der vorangegangenen Spielzeit übernommen, doch seine Taktik trägt bereits in der Herbstsaison Früchte. Nach acht Spieltagen ist man nur eines von drei ungeschlagenen Teams in der 2. Klasse Waldviertel Süd.

 

Der Libero am Aussterben

Die Spielgemeinschaft war eine der wenigen verbliebenen Teams im modernen Fußball, die als taktische Grundausrichtung noch auf den Einsatz des Liberos beharrt hatten. Doch seit Günter Öhlzelt die Geschicke leitet und die Viererkette etabliert hat, sprechen die Ergebnisse eine ganz andere Sprache. Neben dem taktischen Kniff ist für den Trainer auch die Transferpolitik ausschlaggebend für die starke Spielzeit: „Während der Vorbereitung sind einige Schlüsselspieler ausgefallen und zwei starke Stürmer wurden im Doppelpack noch verpflichtet.“ Nicht weniger entscheidend ist die neuerdings hohe Trainingsbeteiligung in Ottenschlag/Sallingberg. Ein Problem welches die Spielgemeinschaft schon länger verfolgt hat, konnte während der Anfangszeit der Pandemie in den Griff bekommen werden und öffnet neue Möglichkeiten.

Remis-Weltmeister SG Ottenschlag/Sallingberg?

Aus den ersten acht Spielen wurden ganze sechs weder als Sieger, noch als Verlierer vom Platz verlassen. Es dauerte sogar bis zum sechsten Spieltag, um erstmals in der neuen Saison nicht die Punkte zu teilen nach dem Abpfiff. Eine Tatsache die einem Trainer, vor allem nach einer langen Vorbereitung, zu schaffen machen kann, Günter Öhlzelt aber eher entspannt entgegentritt und seine Lehren daraus zieht: „Viele von den Unentschieden waren schwierige Spiele, einmal auch in Unterzahl. Noch dazu fanden die ersten drei Spiele alle innerhalb einer Woche statt. Außerdem wird das Restprogramm nun von den Gegnern her etwas entspannter.“ Die SG musste nämlich bereits gegen drei Vereine aus den Top fünf der Tabelle ran. Wie diese drei Spiele gegen UFC Arbesbach, SV Waldhausen und SCU Nondorf endeten? Richtig, natürlich in einem Remis. Sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, sieht sich Günter Öhlzelt nicht nur im erweiterten Favoritenkreis um die Meisterschaft, sondern „wir sehen uns unter den ersten drei und wollen vorne mitmischen.“

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