Neuer Weg für den SV Kirchberg/Walde eingeläutet

Der Kaderumbruch ist in Kirchberg geglückt. Der Leistung aus dem Vorjahr hinkt man nur knapp hinterher. Jetzt gilt es, den Weg mit dem jungen Personal weiter zu gehen.

 

Bereits jetzt so viele Niederlagen wie letzte Saison

Nach den ersten 8 Spielen steckte man beim SV Kirchberg/Walde bereits genauso viele Niederlagen ein, wie in den gesamten 13 der vorangegangenen Saison. Gleichzeitig fuhr man auf der anderen Seite aber auch drei volle Erfolge ein und knöpfte den starken, noch ungeschlagenen Nondorfern einen Punkt ab. Zum Köpfe hängen lassen ist das bisher Gezeigte aber allemal nicht, wie Sektionsleiter Gerald Binder meint: „Wir haben einen Kaderumbruch gehabt und viele junge Spieler eingebaut, da wir Legionäre reduziert haben. Einige 16-Jährige sind zu einem fixen Bestandteil der Kampfmannschaft geworden.“ Ein Mitgrund für den Umbruch sei auch die Trainerwahl gewesen, „der mit Jungen arbeiten möchte und das ist nun unser Weg.“

„Vorbereitung kann ich in den Müll werfen“

Angesprochen auf die Planungen zwecks der anstehenden, ungewissen Vorbereitung, meint Binder: „Die Vorbereitung habe ich seit drei Monaten fertig. Aber nur werde ich das alles nehmen und in den Müll reinwerfen können. Testspiele sind alle ausgemacht für Ende Jänner, Anfang Februar, nur wird das nichts bringen.“ Auch zur Transferperiode verliert der Sektionsleiter noch einige Worte zur Positionierung des SV Kirchberg/Walde dort: „Wir gehen den Weg mit den Jungen natürlich weiter.“ Jedoch äußert Gerald Binder im selben Atemzug begründete Bedenken: „Nur ist leider das Problem, dass sich die großen Vereine auch anderwärtig verstärken müssen. Sie können sich nicht Legionäre holen, sondern müssen sich die Spieler von woanders holen. Da wird natürlich bei einem kleinen Verein angefangen.“