Vojtech für Vojtech - Punktuelle Änderungen im Kader von Karlstein

In der Hinrunde der Saison 201(/19 lag USV Karlstein noch auf Rang 7 der 2. Klasse Waldviertel Thayatal, das Frühjahr verlief noch einmal deutlich besser und man sammelte stolze 30 Zähler ein, gleichbedeutend mit dem fünften Gesamtrang. "Wir wollten im ersten Drittel der Liga landen, das haben wir fast hinbekommen. Im Herbst spielten wir fünfmal Remis und schenkten dabei teilweise unnötig Punkte her, die Rückrunde war sehr gut und wir hatten eine starke Bilanz. Die Mannschaft hat sich in der letzten Saison nicht immer taktisch klug verhalten, sonst wir vielleicht noch Dritter geworden. Wir können aber aus der Saison mitnehmen, dass wir gegen die stärksten Teams immer gut gespielt haben. An den Leistungen kam man schon anknüpfen, wir müssen aber noch kompakter stehen", lautet die Bilanz von Karlsteins Tormann und Obmann Robert Ringl-Allinger.

Gegentore reduzieren

"Unser Ziel für die nächste Saison ist es, weniger Tore zu bekommen, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Taktisch müssen wir uns noch ein wenig steigern, um wieder im ersten Drittel der Liga zu landen", so Ringl-Allinger weiter. Seit den letzten drei, vier Jahren spielt Karlstein mit einer nur punktuell veränderten Mannschaft, in dieser Sommerpause wurde wieder nur wenig verändert.

Vojtech Bouska musste aufhören und dies fiel ihm laut dem Obmann von Karlstein sehr schwer. Inzwischen wurde Ersatz gefunden, der 28jähorge Vojtech Knezinek wird das defensive Mittelfeld verstärken. Ihn kennt Stürmer Robin Stolba aus vergangenen Zeiten persönlich, der Neuzugang spielte zuletzt in Tschechien bei Neuhaus. Da Robert Ringl-Allinger in der nächsten Saison selbst weniger Zeit hat, um zwischen den Pfosten zu stehen, wurde der 18jährige Schlussmann Robin Dollensky nach zweijähriger Leihe nun fix von Raabs verpflichtet. Mario Weixelbraun kommt von Groß-Sieghartes, er hat im vergangenen Jahr selten in der Kampfmannschaft gespielt, wäre aber eine erhebliche Verstärkung Zudem kehren zwei Akteure nach längerer Zeit als Ergänzung für die Reserve zu Karlstein zurück.

"In der Liga gab es sicher keinen Qualitätsverlust"

Gefragt nach seiner Einschätzung zur Stäke der Liga im Vergleich zur abgelaufenen Saison meint Robert Ringl-Allinger: "Neben Meister und Aussteiger Windigsteig ist nun auch der Hauptfavorit auf den Titel für die kommende Saison weg, Kühnring spielt nicht mehr in unserer Liga. Dafür sind zwei Absteiger aus der 1. Klasse neu dabei, es gab daher sicher keinen Qualitätsverlust in der Liga. Ich glaube, es wird wie im letzten Jahr sein, auch in der neuen Saison kann jeder jeden schlagen."

 

 

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