Verletzungspech in der Hinrunde - Langau will mit jungem Trainer noch etwas nach oben kommen

"Mit der abgelaufenen Herbstsaison können wir nicht zufrieden sein, bei uns war aber auch unglaubliches Verletzungspech dabei. Im Laufe der Hinrunde mussten wir gleich acht Stammspieler der Kampfmannschaft vorgeben, dies war der Hauptgrund für diese Bilanz. Speziell in der Abwehr hatten wir Probleme, mussten großteils mit einer anderen Formation auflaufen, als geplant. Bei uns haben schon im ersten Spiel vier Akteure verletzt gefehlt, dann kam noch mangelndes Glück dazu und das Selbstvertrauen schwand. Jetzt hoffen wir, dass wir den Herbst schnell vergessen machen können", umschreibt SVU Langaus Obmann Dietmar Haller die Umstände, die zu einer sehr schwierigen ersten Saisonhälfte führte. Seine Mannschaft schloss den Herbst mit zehn Punkten an der 11. Stelle der 2. Klasse Waldviertel Thayatal ab.

Verletzte Spieler kehren weitgehend zurück

"Schon in den letzten Jahren haben wir nie zwei gute Halbsaisons in Folge gespielt, wir hoffen jetzt, dass wir diese Tradition weiterführen können und eine gute Rückrunde spielen. Die meisten ausgefallenen Spieler werden im Frühjahr wieder einsetzbar sein. Unser Ziel ist es, in den nächsten Monaten möglichst verletzungsfrei zu bleiben und vielleicht in der Tabelle noch etwas nach oben zu kommen. Es wird aber sicher schwierig, die Teams in der Liga sind alle knapp beisammen. Du kannst gegen jeden gewinnen, aber auch verlieren", ergänzt Haller.

Derzeit trifft sich die Mannschaft des Tabellenelften einmal pro Woche in der Halle, am 24. Jänner startet bei Langau die Vorbereitung. Wie im Jahr zuvor absolviert der Verein zudem ein Trainingslager in Tschechien, vom 28. Februar bis 1. März holt man sich den letzten Feinschliff, das Kennenlernen steht im Vordergrund und der Zusammenhalt soll weiter gestärkt werden.

In der Winterpause kam es bei Langau zu einem Trainerwechsel, da der langjährige Coach Christian Genner im LAZ Regionsleiter ist, darf er laut dem Verband kein zweites Team trainieren. Für ihn wurde Matthias Forster als neuer Coach bekanntgegeben, er verdient sich bei Langau seine ersten Sporen als Trainer und kann auch als Spieler eingesetzt werden. Im Kader gab es bisher keine Änderungen, man hofft auf die Rückkehr der vielen verletzten Spieler. "Vielleicht kommt noch etwas zum Kader dazu, es könnte sich in der Transferzeit bei uns noch ein wenig tun", sieht Obmann Dietmar Haller die Möglichkeit, dass in den nächsten Wochen noch Spieler mit an Bord geholt werden könnten.

 

 

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