ESV Schwarzenau: „Erzwingen kannst du es nicht“

Beim Abbruch-Meister gestaltet sich die laufende Spielzeit etwas schwieriger, nachdem es zuletzt noch wie von selbst lief und der Meistertitel zum Greifen nahe gewesen wäre.

 

Nach makellosem Saisonstart kam die Maschinerie ins Stottern

Nach sechs Punkten aus den ersten beiden Partien und einem Torverhältnis von 11:0 sah alles danach aus, als könnte man beim ESV Schwarzenau den Erfolgslauf aus dem Vorjahr fortsetzen. Dabei musste man nach zwölf Spieltagen lediglich zweimal die Punkte teilen und der nächste Konkurrent im Namen der SG Allensteig/Göpfritz lag in der Tabelle bereits sechs Punkte hinterher. Doch ausgerechnet jene sorgten für die erste Niederlage des ESV in der laufenden Spielzeit. Danach folgten bis zum jetzigen Stand noch zwei Siege, eine Punkteteilung, sowie eine weitere Niederlage. Somit stehen nach sieben bestrittenen Spielen 13 Punkte zu Buche, welche gleichbedeutend mit Platz 6 in der Tabelle sind. Sektionsleiter Robin Franta bewertet den ersten Saisonabschnitt wie folgt: „Wir waren super drauf und hätten den Meister im Vorjahr sicher geschafft. Aber du kannst es eben nicht erzwingen, wenn bei ein, zwei Spielern die Form nicht passt und in gewissen Situationen das Pech auf deiner Seite ist.“ Außerdem zeigt sich der Sektionsleiter von der erstarkten Konkurrenz, im Vergleich zum Vorjahr, beeindruckt, welche „teilweise wirklich gut gespielt hat“.

„Hätten im April oder Mai fertig spielen sollen“

Natürlich hat einem die allgemeine Situation auch in Schwarzenau zu schaffen gemacht. Im Vorstand etwa wurden „unzählige Sitzungen“ abgehalten, um die Vorgehensweise gemeinsam zu beschließen. Für Robin Franta bestätigt sich nach den ersten Spieltagen jedoch ein Verdacht: „Wir hätten im April oder Mai fertig spielen sollen. Das wäre fairer gewesen als jetzt, nicht weil wir jetzt nicht vorne sind, sondern für alle Mannschaften.“ Begründen kann der Sektionsleiter aus Schwarzenau dies, durch die sämtlichen Quarantäne Fälle, welche so manche Vereine dazu gezwungen hat, auf den einen oder anderen Spieler zu verzichten.