Entscheidung durch Doppelschlag - Kühnring kehrt gegen Union Thaya auf Siegerstraße zurück

SC Union Thaya
USV Kühnring

In der 17. Runde der 2. Klasse Waldviertel Thayatal duellierten sich der Tabellenzehnte SC Union Thaya und der Tabellendritte USV Kühnring. In der letzten Runde verlor Thaya mit 0:1 gegen Brunn/Wild, Kühnring musste sich letzte Woche im Spitzenspiel Windigsteig 0:2 geschlagen geben. Im letzten direkten Duell in der Hinrunde setzte sich Kühnring sicher mit 3:0 durch.


Kühnring dominiert Anfangsphase

Die Gäste starten sehr gut ins Match und übernehmen von der ersten Minute an das Kommando. Kühnring erarbeitet sich schon in den ersten fünf Minuten mehrere Möglichkeiten auf die Führung. Ploderwaschl, Schaupp, Fettinger, Riedl und Ferenc finden in der ersten Halbzeit gute Chancen vor, scheitern dabei teilweise am gegnerischen Keeper. Der erste Treffer lässt aber nicht lange auf sich warten, Dominik Haumer kommt in Minute 5 in guter Position ans Leder und verwertet überlegt zum 0:1.

Thaya versucht nach dem Gegentor mitzuspielen, wird aber in Hälfte 1 nur bei Weitschüssen und Standards gefährlich. Kühnring bestimmt weiter das Geschehen, verabsäumt es aber, die sich bietenden Chancen zu nutzen und geht nur mit einem knappen Vorsprung in die Kabine.

Gäste legen nach

Auch im zweiten Abschnitt hat das Gästeteam alles im Griff und biegt nach einem Doppelschlag endgültig auf die Siegerstraße ein. Nach Ballgewinn, Angriff über die Seite und Flanke in den Strafraum ist Goalgetter Jan Ferenc zur Stelle und trifft in der 62. Minute zum 0:2. In Minute 66 wird den Gästen zudem ein Elfmeter zugesprochen, Jan Ferenc behält die Nerven und erhöht vom Punkt auf 0:3.

Den Hausherren gelingt kurz vor dem Ende noch Ergebniskorrektur, die Gäste verschlafen bei einem Eckball die Situation und Radek Hanel sorgt für den 1:3 Endstand.

Stimme zum Spiel:

Manuel Frank (Trainer Kühnring): "Es waren ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene, in den ersten 5 Minuten hätte es schon 3:0 stehen müssen. Unser Defensivverhalten beim Tor des Gegners war grob fahrlässig und nicht akzeptabel, dies war jedoch das Einzige, was ich neben der Chancenauswertung bemängeln kann. In den letzten Minuten hätte der Tormann von Thaya mit Rot vom Feld gehen müssen, dass ich so etwas im Fußball noch erleben darf."

Die Besten: Jindrich Adamec (TW) bzw. Mario Ploderwaschl (RM), Dominik Haumer (LV).

 

 

 

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