Geras: Neue Saison im Zeichen der Weiterentwicklung

In der anstehenden Spielzeit will man beim USV Geras vor allem der Jugend eine Chance geben. Die neue Saison in der 2. Klasse Waldviertel Thayatal soll vor allem der Weiterentwicklung des Teams verschrieben werden. Vor allem jungen Spielern will man eine Chance geben. Zukünftig darf man in Geras auch Spiele bei Flutlicht bewundern. Ein solches wurde auf der Sportanlage neu installiert. Auf dem Transfermarkt verhielt man sich ruhig. Es gab weder Zu- noch Abgänge, dafür jedoch kehrten einige Spieler nach Pause zurück.

 

"Finanziell ist es natürlich eine Herausforderung, wir stehen aber solide da", gibt Sektionsleiter Lukas Bühler angesprochen auf die Folgen der Coronakrise zu Protokoll. Schwer wiegt vor allem der Ausfall des für Oktober geplanten Eräpfelfestes. "Das ist eine unserer Haupteinnahmequellen", so Bühler. "Wir hoffen, dass wir das im Herbst mit den Kantineneinnahmen wieder ein bisschen ausgleichen können", hält er fest. 

Junges Team soll sich im Schein des neuen Flutlichts weiterentwickeln

Zukünftig kann der USV seine Spiele auch bei Flutlicht austragen. "Wir haben ein Flutlicht gebraucht erworben und dieses nun bei uns auf der Anlage installiert", erläutert Bühler. Die neue Saison soll ganz im Zeichen der Weiterentwicklung stehen, wie der Sektionsleiter betont. "Wir wollen den jungen Spielern eine Chance geben, haben einen sehr jungen Kader. Abgesehen von den Legionären bin ich mit 30 schon der Älteste", erläutert er. Deshalb will man dem jungen Team von Trainer Marco Hutecek auch keinerlei Druck auferlegen. "Wir haben kein konkretes Saisonziel. Wichtig ist für uns, dass wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln und vermehrt junge Spieler einbauen. Natürlich wäre ein Platz unter den ersten sieben Teams schön. Aber unter dem Strich ist es oberste Prämisse, dass wir möglichst viele Punkte sammeln, guten Fußball zeigen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt", erklärt Bühler.

Transfers führte man keine durch, es gibt weder Zu- noch Abgänge. "Es gibt einige Spieler, die zuvor bereits bei uns waren und nun nach einer Pause wieder zurückgekehrt sind. Deshalb gab es für uns keinen Anlass, aktiv zu werden", schildert Bühler. 

Die Vorbereitung ist bereits in vollem Gange. In dieser kam es gleich im ersten Testspiel zu einem einschneidenden Vorfall: Stephan Raab schied mit einem Kreuzbandriss aus und wird viele Monate fehlen. "Wir wünschen ihm auf diesem Wege natürlich nochmals alles erdenklich Gute", so Bühler.  

Als Favoriten im Kampf um den Titel sieht der Sektionsleiter allen voran den ESV Schwarzenau, der auch in der im Frühjahr abgebrochenen Saison an der Tabellenspitze stand. Weiters nennt er Allentsteig, Weitersfeld und Irnfritz als heiße Anwärter. "Ich denke, diese vier Teams werden sich den Meistertitel ausmachen", so Bühler.

 

Zugänge:

keine

Abgänge:

keine