Beeindruckende Rückrunde - Neuer Trainer und zwei Zugänge für Natschbach

In der Saison 2018/19 zeigte USV Natschbach-L. zwei Gesichter, nach 14 Punkten im Herbst belegte die Mannschaft Rang 11 der 2. Klasse Wechsel. Im Frühjahr gelang aber eine deutliche Steigerung, der Verein sammelte 32 Punkte ein, hatte die zweitbeste Rückrundenbilanz und wurde im Endklassement noch Vierter. "Wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir Vierter werden und nur zwei Punkte hinter dem Zweiten liegen, hätten wir es sofort genommen. Der Herbst war schwach, im Frühjahr sind wir aber in einen Lauf gekommen, hatten teilweise auch das nötige Glück und durch die Siege tankte das Team Selbstvertrauen. Es war im Hinblick auf Punkteanzahl und Platzierung unsere beste Saison, die Latte liegt nun hoch. Wir wissen aber, dass wir uns nicht drauf verlassen können, dass alles wieder so gut funktioniert, es wird ein hartes Stück Arbeit", meint Sektionsleiter Rene Panholzer.

Christian Ringhofer soll langfristig Trainer bleiben

Bereits in der letzten Winterpause gab Kevin Englitsch bekannt, dass er nach Ende der Saison 2018/19 aus beruflichen Gründen nicht mehr als Trainer zur Verfügung steht. Natschbach konnte schon einen neuen Trainer bekanntgeben, Christian Ringhofer wurde als Coach präsentiert. Er sorgte mit Beginn der Vorbereitung für frischen Wind und soll eine längerfristige Lösung sein. Im Kader gab es beim letztjährigen Vierten wenige Änderungen, Tomas Prokes wechselte nach Neulengbach, für ihn wurde von Gerersdorf Tomas Belicek geholt. Als zweiter Zugang kehrte Ufuk Aydin auf eigenen Wunsch von Schlöglmühl zurück. Reservespieler Lukas Ankowitsch verließ den Verein und ging zu Willendorf.

"Es kann in der nächsten Saison in jede Richtung gehen"

Ein Testspiel musste am 12. Juli aufgrund der Witterung abgesagt werden, Natschbach startet daher am Dienstag mit einem gemischten Team aus Kampfmannschaft und Reserve gegen die U23 von Breitenau in die Testspielreihe. Es folgen Matches gegen Club 83 und HW, zudem trifft Natschbach auf Leobersdorf. Zu Beginn der Vorbereitung wurden vor allem Laufeinheiten absolviert, jetzt wird immer mehr mit dem Ball trainiert und es werden auch ein, zwei Teambuildingeinheiten eingebaut.

"Für den neutralen Zuseher wird die nächste Saison sicher interessant, es wird keinen klassischen Favoriten, so wie Neunkirchen im Vorjahr, geben. Alles wird sehr ausgeglichen sein, bei uns kann es in alle Richtungen gehen. Wenn die Performance wieder passt, könnten wir an das Frühjahr anschließen, wenn man aber in ein Tief kommt, kann es auch schnell zwei, drei Plätze weiter runtergehen", blickt Rene Panholzer bereits auf die kommende Meisterschaft.

 

 

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