Positive erste Saisonhälfte - Altlichtenwarth will Anzahl der Gegentore verringern

"Die Bilanz zur Hinrunde fällt bei uns relativ gut aus, vielleicht hätten wir um den Tick mehr erreichen können. Wir haben gegen die vermeintlich zu starken Gegner gut gepunktet und stehen auf soliden Füßen. Der Start im die Saison war nicht gut, gegen Hanftal führten wir 2:0 und 3:1 und verloren noch 4:6. Der Abbruch gegen Drasenhofen war auch ein negativer Punkt im Herbst. Es überwiegen aber die positiven Aspekte, mit Hausbrunn haben wir den direkten Nachbarn 3:0 geschlagen. dies tut der Seele von Altlichtenwarth gut. In Wetzelsdorf haben wir seit vielen Jahren wieder einmal gewonnen. Wir hoffen, dass es im Frühjahr so weitergeht, versprechen können wir aber nichts", zieht SCU Altlichtenwarths Obmann Jürgen Roob eine zufriedene Bilanz, sein Team landete mit 24 Punkten auf Platz 5 der 2. Klasse Weinviertel Nord.

Mehr Stabilität in der Defensive als Ziel

Ab der ersten Jännerwoche trifft sich die Mannschaft des Tabellenfünften einmal pro Woche in der Halle von Großkrut, ab der ersten Februarwoche startet die offizielle Vorbereitung und das Team tankt Kraft für das ganze Jahr. Fünf Tests gegen gute Gegner sind angesetzt, dabei trifft Altlichtenwarth unter anderem auf Poysbrunn und die U23 von Mistelbach und man will sehen, wo man für das Frühjahr steht.

Im Herbst ist Altlichtenwarth weitgehend von Verletzungen verschont geblieben und für die Rückrunde sollten alle Spieler zur Verfügung stehen. Auf die Frage nach Änderungen im Kader in der Winterpause meint Roob: "Radim Handl geben wir wieder ab, es tut uns leid, den er ist ein guter Spieler. Frantisek Lörinczi kommt dafür nach halbem Jahr im Ausland wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück, er soll wieder seine Torqualitäten unter Beweis stellen und mit seiner Präsenz der Mannschaft helfen." Abgesehen davon soll sich der Kader sonst nicht ändern.

"Wir haben in der Hinrunde zu viele Tore bekommen, die Defensive wurde dabei von der Offensive aber auch im Stich gelassen und daran wollen wir jetzt arbeiten. Unsere Offensive ist brandgefährlich, hierbei wollen wir unser Stärke wieder beweisen. Insgesamt soll die Durchschlagskraft verbessert und die Defensive stabilisiert werden", erklärt Obmann Jürgen Roob die Ziele seines Vereins für das Frühjahr. Zur Stärke der Liga in der Rückrunde fügt er hinzu: "Die 2. Klasse Weinviertel Nord wird so wie im Herbst wieder spannend, die Teams aus den unteren Regionen können auch die Mannschaften von oben fordern. Unterschätzen darf man niemand und es gibt keinen leichten Gegner. Kleinigkeiten werden das Rennen um die Meisterschaft entscheiden, es gibt für mich keinen klaren Favoriten."

 

 

 

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