Viele Spiele im Herbst knapp verloren - Ottenthal will Flügelspiel gefährlicher gestalten

"Zufrieden können wir mit dem vergrößerten Kader sein, auch in der Reserve hat der Kader nun gepasst. Im Herbst haben wir allerdings viele Spieler knapp verloren und sind damit nicht zufrieden. Gegen Hausbrunn glichen wir ein 0:2 aus und erhielten in der 90. Minute das 2:3, auch gegen Wildendürnbach und Wetzelsdorf ging das Match knapp verloren. Gegen Fallbach kassierten wir nach einer Führung in der 87. Minute das 1:2. Meine Mannschaft hat gegen starke Gegner aufgezeigt, sich für die guten Leistungen aber nicht belohnt. Wir haben eine junge, nervenschwache Mannschaft, es fehlt derzeit ein Spieler, der mental stark ist und Verantwortung übernimmt. Bis zur letzten Runde waren wir noch Zehnter, büßten aber noch einen Rang ein", blickt UKJ Ottenthals Trainer Markus Forster auf den vergangenen Herbst zurück, den sein Team an der elften Stelle der 2. Klasse Weinviertel Nord abschloss.

Offensiver Zugang

"Es gibt sicher noch Potential am Flügel, wir haben auf diesen Positionen junge, talentierte Spieler, bei denen man noch das Selbstvertrauen stärken muss, damit sie gefährlicher werden. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir weniger Tore bekommen, wir haben zwei gute und gleichwertige Tormänner in unseren Reihen. Allerdings ist die Mannschaft noch bei Standards anfällig und da wollen wir uns verbessern", ergänzt der Coach des Tabellenelften.

Im Kader kommt es im Winter zu punktuellen Änderungen, Jiri Schlimbach, der von Brunn zu Ottenthal wechselt, soll die Torqualität in der Offensive stärken. Der Verein ist laut Forster noch mit jungen Spielern im Gespräch, die für die Kampfmannschaft geformt werden sollen. Milan Svoboda riss sich in der letzten Vorbereitung das Kreuzband, er war davor der Führungsspieler für die Mannschaft und es ist noch nicht sicher, wann er wieder zur Verfügung steht. Bernhard Straka wird im Frühjahr nicht mehr für Ottenthal auflaufen, er wechselte zurück zu den Horn Amateuren.

In der vorletzten Jännerwoche startet Ottenthal in die Vorbereitung auf das Frühjahr, zunächst sind intensive Trainingswochen mit drei Einheiten geplant. In den kommenden Wochen wird auch fleißig getestet, Ottenthal trifft dabei auf Grabern, Neuruppersdorf, Paasdorf, Hohenruppersdorf und Gaweinstal. Angesprochen auf die Ziele des Vereins in der Rückrunde meint Markus Forster: "Wir wollen auf jeden Fall versuchen, noch unter die ersten Zehn zu kommen. Wir haben im Herbst viele Spiele sehr knapp verloren, wenn es uns gelingt, diese in der zweiten Saisonhälfte für uns zu entscheiden, dann wird auch die Platzierung passen."