Herbstmeister Altruppersdorf/Kleinhadersdorf startete diese Woche in die Vorbereitung - Taktischer Bereich als Steigerungspotential

Die neue USG Altruppersdorf/Kleinhadersdorf startete mit drei Siegen in die Herbstmeisterschaft, im vierten Match kassierte man beim 1:4 gegen Hanfthal die einzige Niederlage der Hinrunde. Bis zur Winterpause blieb man neun Partien ungeschlagen, Lohn dafür ist zur Halbzeit mit 32 Punkten der erste Platz in der 2. Klasse Weinviertel Nord. "Ein Grund für die starke Hinrunde ist sicher, dass wir sehr viel Qualität im Kader haben. Durch die Spielgemeinschaft sind von beiden Seiten gute Spieler zusammengekommen. Ich habe es relativ rasch geschafft, dass wir uns als Team finden, der Spaß am Fußball soll auch im Training nicht zu kurz kommen, aber die Übungen werden auch mit dem notwendigen Ernst betrieben. Die Mannschaft harmoniert und wir sind in den letzten Monaten eine Einheit geworden", blickt Trainer Mario Batoha noch einmal auf einen erfolgreichen Herbst zurück.

Kader bleibt unverändert

"Steigerungspotential gibt es bei uns noch beim Toreschießen, die Torchancenverwertung war nicht schlecht, kann aber noch verbessert werden. Im taktischen Bereich ist auch Potential da, bei den Spielern von Altruppersdorf hat es schon davor gut gepasst, die Akteure von Kleinhadersdorf haben gewisse Dinge noch nicht so gekannt. Beim Stellungsspiel und arbeiten gegen den Ball können wir uns noch steigern", ergänzt der Coach der Spielgemeinschaft.

Nach zwei Wochen Heimprogramm startete der Herbstmeister diesen Montag mit einem lockeren Trainingsauftakt in die Vorbereitung, dabei hatten die Spieler nach drei Monaten wieder den Ball am Fuß. Am Mittwoch wurde laut dem Trainer bereits Stoff gegeben und am Donnerstag folgte der erste Test gegen Schrick. Noch vier bis fünf Vorbereitungsmatches sind geplant, ehe die Mannschaft in die Frühjahresmeisterschaft startet. "In der Transferzeit blieb der Kader gleich, wir vertrauen der Mannschaft, sind Herbstmeister und wollten die Einheit nicht verändern", so Batoha über eine ruhige Transferperiode.

Zu den Zielen für die Rückrunde meint Altruppersdorf/Kleinhadersdorfs Übungsleiter: "Es gibt nicht das Ziel, unbedingt Meister zu werden, ich denke, unsere Funktionäre sehen das ähnlich. Im Sommer wollten wir die Top 7 oder vielleicht Top 5 erreichen, es haben wenige erwartet, dass es schon so gut läuft. Mein persönliches Ziel für das Frühjahr ist, unter die Top 3 zu kommen, einen Meistertitel kannst du nicht erzwingen. Da müssen viele Faktoren zusammenpassen, der Meister passiert und wenn es uns gelingt, freuen wir uns natürlich."

 

 

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