Legionärstausch im Winter - Eibesthal peilt noch einstelligen Tabellenplatz an

"Der Herbst ist nicht so nach Wunsch verlaufen, die ersten drei, vier Runden waren aber eigentlich optimal und wir haben sehr gut mitgespielt. Verletzungsbedingt bekamen wir aber Probleme und hatten vier lange Ausfälle, diese haben sehr wehgetan und dann haben wir punktemäßig auch nicht mehr viel geholt. Wir haben 56 und damit viele Gegentore bekommen, es fehlten aber auch zumeist zwei bis drei Abwehrspieler. Nach der Herbstrunde hat sich der Verein entschlossen, etwas zu machen und wir holten daher neue Akteure mit an Bord", erklärt USC Eibesthals Obmann Christoph Eigner. Seine Mannschaft sammelte nach gutem Start insgesamt sieben Punkte in der ersten Saisonhälfte ein und verweilt auf Rang 13 der 2. Klasse Weinviertel Nord.

Zwei neue Legionäre für die Offensive

Vor zwei Wochen begann bei Eibesthal wieder das Mannschaftstraining, gestern absolvierte die Mannschaft den ersten Test gegen Drösing. Dabei gewann man mit 4:1, das Spiel war aber noch kein Gradmesser für die Meisterschaft. In weiterer Folge ist jede Woche ein Test geplant, ehe die Rückrunde am 22. März beim Heimspiel gegen Herrnbaumgarten/Schrattenberg wieder startet.

Der Kader wurde punktuell verändert und es kam zu einem Legionärswechsel, Andrej Pelikan wechselte innerhalb der Liga zu Rabensburg und Tomas Spotak wurde auch abgegeben. Bei beiden hatte man sich laut Eigner leistungsmäßig mehr erwartet, auch wenn man ihnen sicher nicht die ganze Schuld für den schwierigen Herbst geben kann. Im Gegenzug wurden zwei Legionäre neu mit an Bord geholt, damit wieder mehr Biss in der Mannschaft vorhanden ist. Es handelt sich dabei um einen offensiven Mittelfeldspieler und einem Stürmer. Radim Dvorak spielte zuletzt bei Hauskirchen und dockte nun bei Eibesthal an, Martin Pitel zuletzt in Tschechien und er ist erstmals in Österreich aktiv. Außerdem kehren ein paar verletzte Spieler wieder fit zurück, auch der dritte Legionär ist wieder einsatzbereit.

"In den letzten Spielen vor der Pause haben wir auch durch die Verletzten zu viele Tore bekommen, dies muss sich im Frühjahr auf jeden Fall ändern. Im Herbst hat die Mannschaft gut mitgespielt, teilweise kassierte sie aber innerhalb kurzer Zeit viele Tore und die Matches gingen so verloren", zeigt Christoph Eigner das Steigerungspotential auf. Eibesthals Obmann ergänzt zu den Zielen für die Rückrunde: "Vielleicht klönen wir die Großen oben ein wenig sekkieren, ein einstelliger Tabellenplatz ist möglich und wir wollen uns um Platz 8 einreihen."

 

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