Ärgerlicher Jahresabschluss in Rabensburg

Beim ESV Rabensburg spielt man einen noch besseren Ball als in der letzten Saison. Trotzdem gab es vor dem Spielstopp die eine oder andere Ungereimtheit aufgrund der Pandemie-Situation.

 

Erst einmal bezwungen

Nach einem gesicherten Tabellenmittelfeldplatz im Vorjahr, geht es im Herbst noch weiter nach oben und die Spitze ist in greifbarer Nähe. „Dass es so gut läuft, haben selbst wir uns nicht erhofft“, zeigt sich Andre Erasim, Vereinsobmann beim ESV, glücklich. Nach sechs bestrittenen Partien musste man sich lediglich gegen den drittplatzierten USC Wetzelsdorf geschlagen geben. Dazu kommen vier volle Punkterfolge, womit man auf Platz vier liegend und weniger Spielen gegenüber den ersten drei der Tabelle, eine gute Ausgangslage für einen möglichen Restart geschaffen hat.

Kuriosum um Fallbach-Spiel

Als vorerst letztes Spiel vor dem Abbruch sollte das Spiel in Fallbach stattfinden, welches aufgrund von Schlechtwetter einige Tage nach hinten verlegt wurde. Nachdem sich unzählige Spieler den Spieltermin unter der Woche freigehalten haben, kam am Spieltag selbst die ernüchternde Hiobsbotschaft. Ein Verdachtsfall innerhalb der Familie eines Spielers, machte ein Antreten aus der Sicht von Rabenburg unmöglich: „Um sie (Anm. Fallbach) zu schützen, haben wir beschlossen nicht anzutreten. Daraufhin haben wir eine 0:3 Wertung gegen uns bekommen und als krönenden Abschluss eine Strafe vom Verband erhalten.“ Glücklich war Andre Erasim damit natürlich nicht, zumal man mit der Wertung, wo einem die Chance auf drei wichtige Punkte verwehrt blieb, bereits „genug bestraft“ worden ist. Trotzdem steht man in Rabensburg nach wie vor hinter der Entscheidung, nicht zum Spiel angereist zu sein. Den teuren Preis für diese Sicherheitsmaßnahme zahlte man einerseits mit den drei Punkten für einen direkten Konkurrenten und andererseits mit der Strafe vom Verband.

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