Aufstieg in greifbarer Nähe für Fallbach

Der USC Fallbach befindet sich wieder nur knapp hinter der absoluten Spitze. Der Verein hätte die Meisterschaft im Herbst auch gerne ohne Zuseherschaft fortsetzen wollen.

 

Erneut Platz 2

Wie im Vorjahr steht der USC Fallbach momentan auf dem undankbaren zweiten Platz der 2. Klasse Weinviertel Nord. In der vorangegangenen Spielzeit sammelte man starke 31 Punkte aus 13 Spielen und lag nur einen einzigen Punkt hinter dem Spitzenreiter. Punktegleich war man damals mit dem SV Hausbrunn, die sich auch im Herbst zum härtesten Gegner avancierten. Mit einem Spiel in der Hinterhand fehlen Fallbach momentan sechs Punkte auf den Ligaprimus aus Hausbrunn. Umso bitterer, dass man aus diesem Topspiel mit leeren Händen rausging. Obmann Thomas Zechmeister ist trotzdem nicht zum lamentieren aufgelegt: „Wir sind gut dabei. Haben zwar in der Spitzenzeit sieben bis acht Verletzte gehabt und eben das Spitzenspiel in Hausbrunn verloren, waren dort aber nicht klar unterlegen. Ansonsten waren wir ganz gut drauf und haben durch die Verletzungen ein paar junge Leute eingebaut.“

Fallbach wäre bereit gewesen, weiter zu spielen

Für den Obmann und die junge, hungrige Mannschaft wäre es kein Problem gewesen, vor leeren Rängen zu kicken: „Schauen wir wie viel wir von der Saison durchbringen, wir hoffen natürlich so viel wie möglich. Wir wollten ja die anderen Spiele auch noch austragen. Unsere wollten alle spielen. Wir haben eine junge Mannschaft und eine gute Kameradschaft. Sicher haben wir auch immer gute Zuschauerzahlen gehabt, aber das muss man nun mal akzeptieren.“ Jene Kameradschaft soll während der Transferperiode nicht durcheinander gewürfelt werden. „Wir werden unseren Weg weiter gehen. Vielleicht wenn sich etwas ergibt aber zwingend notwendig ist es nicht. Falls jemand zu uns möchte, werden wir uns das natürlich ansehen“, schätzt Obmann Zechmeister die Lage am Transfermarkt ein.