Spannberg will nach überragender Hinrunde weiter guten Fußball spielen

Nachdem SK Spannberg in der Vorsaison den Abstieg aus der 1. Klasse Nord nicht vermeiden konnte, hatte man sich in der 2. Klasse Weinviertel Süd das Ziele gesetzt, wieder um den Aufstieg mitreden zu wollen. Dies gelang in den vergangenen Monaten von Beginn weg sehr gut, die Mannschaft konnte eine Siegesserie starten und musste sich erst Ende Oktober das erste Mal geschlagen geben. Mit elf Siegen in zwölf Begegnungen führt Spannberg die Liga mit sieben Punkten Vorsprung an, im Frühjahr will man wieder herzerfrischenden Fußball zeigen.

"Jeder will nach der Serie gegen uns gewinnen"

Spannbergs Coach Mario Kosik zieht nach der erfolgreichen Hinrunde zufrieden Bilanz: "Wir haben schon einen überragenden Herbst gespielt, elf Siege in 12 Spielen geht fast nicht besser. Wir waren sicher nicht immer das bessere Team, es war auch ab und zu ein Funken Glück dabei. Wir wollten um den Aufstieg mitspielen, dass es von Anhieb so gut funktioniert, hätte ich selbst nicht gedacht."

Der Trainer des Tabellenführers gibt aber zu bedenken, dass es im Laufe der Saison für sein Team nicht gerade leichter geworden ist: "Nachdem wir schon einige Runden ungeschlagen waren, wollte uns jeder fallen sehen. Gegen den Tabellenführer gibt es nichts zu verlieren, die Gegner konnten gegen uns nur gewinnen."

Die Mannschaft startet Ende Jänner bzw. Anfang Februar in die Vorbereitung, bis dahin sollte der Kader verletzungsfrei sein und alle Spieler wieder fit sein. Mario Kosik sieht natürlich noch Verbesserungspotential im Team: "Man kann immer was verbessern, wir haben beim Spiel mit dem Ball noch Potential. Wir wollen uns auch noch bei der Laufleistung verbessern, dann können wir als Folge noch druckvoller spielen."

Kader wird gehalten

Am Transfermarkt will man in Spannberg prinzipiell nicht tätig werden. "Wir sind nicht auf der Suche, es will sich auch kein Spieler verändern, es gibt keinen Grund Druck auf eine funktionierende Mannschaft auszuüben", sieht Mario Kosik einer ruhigen Transferzeit entgegen. Ziel soll es im Frühjahr sein, wieder guten Fußball zu spielen, die Resultate kommen laut dem Trainer dann teilweise von selbst.

"Wir spielen zu Frühjahresbeginn als erstes auswärts bei Paasdorf, es wird sicher kein einfaches Match. Sieben Punkte Vorsprung sind zwar nicht wenig, aber es ist sicher nicht schon alles für einen Aufstieg angerichtet", wagt Mario Kosik einen Blick auf die Rückrunde und ergänzt auf die Frage nach den Titelaspiranten: "Zistersdorf wird sicher wieder eine sehr schlagkräftige Truppe haben, Großebersdorf ist sowieso die spielerisch beste Mannschaft der Liga. Man wird sehen, wer sonst noch dazukommt, jeder wird sich für das Frühjahr noch verbessern wollen."

 

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