Hohenruppersdorf baut auf großen Kader

Die hohenruppersdorf scPhilosophie des Vereins scheint voll aufzugehen. Beim letzten Meisterschaftsspiel des SC Hohenruppersdorf waren fast 30 Spieler im Einsatz, fast alle haben den Eigenbau-Status. Auch die Trainingsbeteiligung ist enorm gut, der Verein scheint auf einem guten und gesunden Weg zu sein. Was für Hohenruppersdorf heuer noch möglich ist, verrät Sektionsleiter Andreas Sollinger im unterhaus.at-Gespräch.

Mit einem Sieg über Tabellenschlusslicht Atzelsdorf und einer Niederlage gegen Sulz startete die Mannschaft aus Hohenruppersdorf in die Rückrunde. Kein optimaler Start, wie Sektionsleiter Andreas Sollinger findet: "Man kann damit nicht ganz zufrieden sein. Im letzten Jahr haben wir diese beiden Spiele gewonnen. Das war auch im Frühjahr unser Ziel. Wir haben aus den ersten vier Spielen acht Punkte geholt. Machbar ist das jetzt natürlich auch noch." Die Niederlage gegen Sulz schmerzt aber noch. "Die erste Spielhälfte war gut. In der zweiten war es ein schlechtes Spiel von beiden Mannschaften."

Dürnkrut der nächste Maßstab

Am Wochenende soll es auswärts gegen die punktgleichen Dürnkruter besser laufen. "Im Herbst haben wir 1:1 gespielt, obwohl wir eine halbe Stunde einen Mann mehr waren. Ich könnte mit einem Punkt schon ganz gut leben. Natürlich fahren wir aber dorthin, um vielleicht sogar drei Punkte mitzunehmen." Verletzte oder gesperrte Spieler gibt es nicht. "Im Moment läuft es mit den Verletzungen ganz gut. Das war im Herbst nicht so der Fall. Ich hoffe, das bleibt so." Derzeit besteht sogar ein leichter Überschuss an Spielern. "Beim Reservematch am Wochenende haben wir schon gar nicht mehr gewusst, wen wir aller eintauschen sollen. Wir hatten insgesamt 30 Leute für beide Mannschaften." Dieses "Problem" wird sich im Laufe der Saison durch etwaige Ausfälle aber von alleine lösen.

Als Ziel hat sich Sollinger, der gemeinsam mit Günter Hess die Mannschaft betreut, einen einstelligen Tabellenplatz vorgenommen. "Vielleicht ist sogar noch Platz sieben möglich. Wenn man einen Lauf hat und die Verletzten so wenige bleiben, dann ist durchaus noch etwas möglich."

 

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