Kompakte Einheit als Erfolgsrezept - Herbstmeister Großschweinbarth gewinnt ersten Test

"Die Rückrunde der letzten Meisterschaft ist für uns schon sehr gut verlaufen, wir waren in der Frühjahrestabelle Erster und kassierten nur drei Gegentore. Großebersdorf war aber schon zu weit weg und ist verdient Meister geworden. Bis auf den schmerzhaften Abgang von Ahmet Tünay wurde im Sommer nichts verändert und die Mannschaft startete mit einem Sieg gegen Gaweinstal gut in den Herbst. Das Team hat sich dann Runde für Runde gesteigert, bis auf das Remis gegen Kronberg konnte es gut reüssieren und alle Spiele gewinnen. Es waren auch mehrere Partien dabei, bei denen wir in der Schlussphase die entscheidenden Tore erzielten", fasst SV Großschweinbarths Trainer Roland Rath den erfolgreichen Herbst zusammen. Sein Team sammelte 34 von möglichen 36 Punkten ein und überwintert an der Spitze der 2. Klasse Weinviertel Süd.

Kader bleibt unverändert

Angesprochen auf die Gründe für die starke erste Saisonhälfte meint der Coach des Tabellenführers: "Wir waren eine kompakte Einheit, zudem war auch sehr wichtig, dass wir keine Verletzungen hatten. Der Kader in der 2. Klasse ist nicht unerschöpflich, wir blieben auch von Sperren verschont. Nach nur drei Gegentoren im letzten Frühjahr erhielten wir in der Herbstrunde auch nur sechs Treffer, die Defensive von uns ist sehr gut und das liegt an der ganzen Mannschaft. So konnten wir knappe Spiele am Ende auch noch für uns entscheiden."

Vor zwei Wochen startete Großschweinbarth in die Vorbereitung, gestern setzte man sich im ersten Test gegen Hausleiten mit 3:2 durch. "Es war ein typischer erste Test, alles lief nicht rund, aber wir haben noch vier Wochen, ehe die Rückrunde startet", meint Rath. Bis zum Beginn der Frühjahresmeisterschaft testet Großschweinbarth jedes Wochenende und einmal unter der Woche, das Hauptaugenmerk liegt auf den Trainingseinheiten. Im Kader ist alles gleichgeblieben, da man sich als gute Einheit präsentierte, gab es keinen Grund etwas daran zu verändern.

"Kronberg schläft nicht"

Zur Ausgangslage der Liga vor dem zweiten Teil der Meisterschaft meint Roland Rath: "Wir treffen gleich zu Beginn wieder auf Gaweinstal, sie spielten in der Schlussphase des Herbstes sehr gut und es wird ein ziemlicher Prüfstein. Wenn du nach der Hinrunde Erster bist, willst du es auch am Ende sein. Es braucht aber mehr dazu, Verletzungen sind ein Thema und auch das notwendige Glück spielt eine Rolle. Einen Meistertitel kann man nicht planen. Kronberg schläft nicht und hat sich noch einmal gut verstärkt, es gibt mit ihnen, Gaweinstal, Sulz und uns vier Mannschaften, die noch ganz oben mitspielen können. Wir lassen das Frühjahr auf uns zukommen, wenn uns am Ende der Titel gelingt, wäre es natürlich schön."

 

 

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