Drei Neue mit an Bord - Entwicklung der Spieler soll für neuen Coach von Obersdorf sichtbar sein

In der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft lag die Mannschaft von SCU Obersdorf/P. auch aufgrund einer Siegesserie in den Top 5 der Liga. In der zweiten Hälfte der Hinrunde und der Verein landete zur Halbzeit auf Rang 8 der 2. Klasse Weinviertel Süd. In der Winterpause kam es zu einem Trainerwechsel, Neo-Coach Mario Müllebner erklärt das Zustandekommen der Zusammenarbeit. "Obersdorfs bisheriger Trainer Helmut Diwald hatte dem Verein mitgeteilt, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird und bat, das ein Nachfolger im Winter oder im Sommer gefunden wird. Ich war davor NLZ Trainer beim SV Horn, bin gebürtiger Obersdorfer und habe selbst für Obersdorf gespielt. Ich habe mich dann entschieden, als Trainer um Stammverein zurückzukehren."

Spielanlage soll variabler werden

Eine Kennenlernphase zwischen Mannschaft und Trainer war nicht notwendig, da Mario Müllebner bisher selbst mittrainierte und alle Spieler kannte. Seit 28. Jänner befindet sich Obersdorf in der Vorbereitung, insgesamt acht Wochen Training stehen am Programm. In den ersten Wochen standen Grundlagen und Athletik im Fokus, inzwischen wird das Hauptaugenmerk auf den technischen und taktischen Bereich gelegt. "Die Spielanlage soll variabler werden, die Mannschaft soll auch im Spielaufbau zulegen", so Oberdorfs Trainer.

Zwei Tests wurden ebenfalls schon absolviert, gegen Engelhartstetten setzte man sich mit 2:1 durch letzten Mittwoch verlor man gegen Schwemm 4:5. Am Sonntag folgt das nächste Vorbereitungsmatch gegen die Reserve von Wolkersdorf, danach testet man auch noch gegen Ollersdorf und Auersthal. Im Kader gab es im Winter punktuelle Änderungen, die sich ergaben, Alexander Gindl kehrte von Wolkersdorf an seine alte Wirkungsstätte zurück, er kann im Zentrum, als 10er oder auch am Flügel eingesetzt werden. Tormann Marcel Amon kam von Gänserndorf, zudem stieß Bernd Kren zum Verein, der 40-jährige kann als 6er oder in der Innenverteidigung spielen.

"Wir wollen in der Vorbereitung den Spielaufbau variabler machen und die Laufwege festigen. Auch verschiedene Angriffsvariationen und das Umschaltspiel sind im Training dabei", so Mario Müllebner, der zu den Zielen für das Frühjahr ergänzt: "Wir haben jetzt junge und ältere Spieler im Kader, wollen einen positiven Push erreichen und die arrivierten Akteure sollen die jüngeren ein wenig an die Hand nehmen. Bis zum Sommer wollen wir variantenreicher werden, mir ist als Trainer wichtig, dass man bei jedem Spieler eine Entwicklung sieht."

 

 

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