Vereinsbetreuer werden

Hohenruppersdorf mit Leistungssteigerung

Der SC Hohenruppersdorf konnte sich im Vergleich zur letzten Spielzeit bereits deutlich steigern. Sektionsleiter Andreas Sollinger kennt die Gründe dafür und gibt Einblicke in die aktuelle Stimmungslage im Verein.

 

Umstellungen führen zu Besserung

Nach dem 10. Platz im Vorjahr und nur 10 Zählern aus den 12 absolvierten Partien in der letzten Saison, verhelfen dem SC Hohenruppersdorf ein Trainerwechsel, sowie eine taktische Umstellung in der Defensive zu deutlich besseren Ergebnissen im Herbst. Von der Viererabwehrkette verabschiedete man sich wieder und stellte zurück auf das in Hohenruppersdorf bekannte System mit einem Libero. Damit ließ man zwar gegen Tabellenplatz 12 und 13 Punkte liegen, jedoch blieb man in den restlichen Spielen ungeschlagen, mit Ausnahme vom zweiten Spieltag gegen Sulz. Somit steht man nach fünf absolvierten Spielen auf Tabellenplatz 4. „Wir sind schon zufrieden. Hatten viele Umstellungen im Sommer, was ziemlich viel auf einmal war für teilweise junge Leute. Von den Ergebnissen her war es an und für sich cool und hat gepasst“, zieht Sektionsleiter Andreas Sollinger ein erstes Fazit.

„Meisterschaft ist noch so weit weg“

Während der spielfreien Zeit haben sich die eigenen Bedürfnisse und Interessen eventuell verschoben und das liebste Hobby, das runde Leder, ist etwas in den Hintergrund gerückt. Ähnlich erging es auch Andreas Sollinger: „Jetzt haben wir in Österreich die ersten Impfungen gehabt und in fünf Wochen sollen wir schon Meisterschaft spielen. Das ist für mich ehrlich gesagt noch gar nicht greifbar. Ich bin absolut fußballverrückt, trotzdem hat man die Lust etwas verloren.“ Weiters gibt der Sektionsleiter in Hohenruppersdorf abschließend seine Einschätzung zur näheren Zukunft ab: „Vielen ist nicht bewusst, dass 80% bis 90% der Spieler monatelang nichts gemacht haben. Das ist länger als eine eigentliche Pause im Winter, wo man schon nichts macht, außer einmal pro Woche in der Halle. Das war bei uns immer sehr gut besucht. Viele andere Vereine haben genauso nichts gemacht. Wie sollen wir in fünf Wochen eine Meisterschaft spielen? Das ist für mich utopisch.“