USV Schrick macht auf sich aufmerksam

Nach einer miserablen Saison im Frühjahr, braucht man sich im Herbst nicht mehr verstecken und spielt mehr als nur ordentlich mit in der 2. Klasse Weinviertel Süd. Grund dafür sollen zahlreiche Verstärkungen sein, wo auch im neuen Jahr noch einige folgen sollen.

 

Gedämmte Euphorie

Schon jetzt sammelt der USV Schrick mehr Punkte als in den 12 Spielen der vorangegangenen Spielzeit und das nach nur fünf bestrittenen Spielen. Auch die Tabelle der 2. Klasse Weinviertel Süd kann man in Schrick im Herbst wohl deutlich angenehmer verfolgen, nachdem man sich im letzten Jahr kaum von der roten Laterne verabschieden konnte. Für den Sektionsleiter Johannes Rabenreither ist der gute Start kein Zufallsprodukt, aber appelliert gleichzeitig daran, diesen nicht zu hoch einzuordnen: „Wir haben keinen schlechten Start gehabt. Jetzt nur weil man fünf Runden gespielt hat und einen guten Start erwischt, täte ich noch nichts zu hoch bewerten. Wir haben in Großschweinbarth einen glücklichen Punkt geholt, gegen Kreuzstetten war der Sieg verdient, in Dürnkrut wars auf Messers Schneide und in Kronberg wars unglücklich. Also ich würde noch nichts überbewerten.“

Jüngster Erfolg kein Zufallsprodukt

Wie ausgewechselt präsentiert sich der USV Schrick im Vergleich zum Frühjahr. Dort habe man laut Rabenreither „mit einer sehr jungen Mannschaft begonnen und deswegen Lehrgeld bezahlt.“ Die großen Verstärkungen kamen dann im Winter ins Team, wie der Sektionsleiter weiter berichtet: „Wir haben im Winter unsere Transfers getätigt, die aber alle noch nicht zur Geltung kommen konnten, da wir dann nicht mehr gespielt haben.“ Trotz der zahlreichen Zugänge im letzten Winter ist man in Schrick drauf und dran den Kader weiter punktuell zu verstärken, wie Johannes Rabenreither abschließend verrät: „Markus Blum und drei weitere Spieler verlassen uns. Da gibt es schon Kandidaten und der Großteil ist eigentlich schon abgeschlossen.“