Mangelnde Chancenauswertung als Problembereich - Hollenstein will noch unter die Top 6

Nach einem zehnten Platz in der letzten Meisterschaft hatte sich FC Hollenstein für die Saison 2017/18 ambitioniertere Ziele gesteckt und wollte in der Tabelle einen Sprung nach oben machen. Der Start in den Herbst verlief allerdings nicht nach Wunsch, in den ersten sieben Runden holte das Team gerade einmal einen Punkt. Der Verein machte danach aber noch Boden gut, am Ende reichte es in der Hinrunde mit zehn Punkten für den achten Platz der 2. Klasse Ybbstal. In der Kaderzusammenstellung gab es bereits die ersten Veränderungen, für das Frühjahr sterbt Hollenstein eine Rangverbesserung an.

"Stürmer haben zu spät begonnen zu treffen"

"Wir hatten für dieses Jahr ein höheres Ziel, wollten unter die ersten Sechs kommen, so können wir nicht ganz zufrieden mit der Herbstsaison sein. Vor allem zu Beginn hatten wir Probleme, kamen dann besser zurecht, am Ende wären sicher zehn Punkte mehr drinnen gewesen", lautet die Bilanz von Trainer Christoph Baron.

"Die mangelnde Chancenauswertung war sicher für uns ein Problem, bis zur siebenten Runde war das ein großes Manko von uns und die Stürmer haben erst spät begonnen zu treffen. Wir wollen dort den Hebel ansetzen, zudem haben wir zu viele Tore bekommen und wollen die Abwehr weiter stabilisieren", so Hollensteins Trainer weiter.

Vier Spieler nicht mehr im Kader

In der Kaderzusammenstellung gibt es in Hollenstein im Winter Veränderungen, mit Roland Hilbinger und Thomas Löbersorg haben zwei Defensivspieler ihr Karriereende bekanntgegeben. Auch Offensivmann Balazs Granat wird im Frühjahr nicht mehr auf Torjagd für den Tabellenachten gehen, zudem ging Patrik Chrenko in die Heimat zurück. In der Defensive sind in Hollenstein Zugänge geplant, zudem kehren mit Dominik Heigl und Michael Mensing zwei junge Spieler nach einer längeren Verletzung zur Mannschaft zurück.

Anfang Februar startet Hollenstein mit der Vorbereitung, fünf Testspiele sind geplant und eine Woche vor Meisterschaftsbeginn holt man sich im Trainingslager den letzten Feinschliff. Ziel für die Rückrunde bleibt ein Platz unter den ersten Sechs, auf die Frage nach den Titelkandidaten meint Christoph Baron: "Die ersten Drei der Tabelle spielen in einer anderen Liga, Hausmening ist erster Favorit, Lunz/See ist aber auch einer der Kandidaten und Allhartsberg darf man auf jeden Fall nicht abschreiben."

 

 

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