St. Georgen/Y.: Der Kapitän ist zurück

Sechsst-georgen-ybbsfelde scu Punkte sind nicht die Welt – das weiß auch der SCU Raika St. Georgen/Ybbsfelde und bläst im Frühjahr zur Jagd auf Tabellenführer Münichreith. Mit dem tschechischen Offensivspieler Jiri Hrbac und dem neuen Abwehrchef Ihsan Inal wurde die Schlagkraft deutlich erhöht. Auch Kapitän Jürgen Jungwirth will es nochmals wissen und feiert ein Comeback.

 

Mit einem Patzer in der letzten Herbstrunde verschlechterte sich die Ausgangslage für St. Georgen/Y. erheblich: Ausgerechnet zum Ausklang der Hinrunde setzte es die erste Heim-Niederlage, Sarling verkürzte durch den überraschenden 2:1-Erfolg den Rückstand auf St. Georgen/Y. auf drei Punkte.

Offensivwaffe Jiri Hrbac

Dem Tabellenzweiten wiederum fehlen nun sechs Punkte auf Münichreith. Doch der Verein lässt nichts unversucht, streckte in der Winterpause seine Fühler aus. Der neue Hoffnungsträger der kommenden Wochen trägt den Namen Jiri Hrbac. Ein 28-jähriger Tscheche mit Erstliga-Erfahrung. „Jiri ist technisch versiert, entspricht genau dem Spielertyp, welchen wir gesucht haben. Er wird unser Mittelfeld beleben, sehr offensiv orientiert sein“, verriet Johann Aigner. Dort wirbelt bereits ein Goalgetter: Stürmer Imre Biro bugsierte das Leder bereits 18-mal ins gegnerische Netz.

Der Sektionsleiter zog eine weitere Verstärkung an Land: Der 28-jährige Ihsan Inal hat die Aufgabe, der Defensive noch mehr Stabilität zu verleihen. Trainer Florin Calin ernannte ihn bereits zum Abwehrchef der Viererkette und begrüßt auch Jürgen Jungwirth beim Training: Der Kapitän startet nach einer Auszeit neu durch und trägt auch wieder die Binde.

Palme macht Pause

Drei frische Kräfte, welche die beiden Abgänge mehr als nur kompensieren werden: Florian Palme, eine fixe Größe der Viererkette, entschloss sich mit 23 Jahren zu einer Auszeit, Yasin Eken wechselte aus freien Stücken den Verein. Anton Laskaj muss sich nach einer Kreuzband-Operation im Frühjahr mit der Zuschauerrolle begnügen.

Für Aigner steht fest: „Münichreith ist Titelfavorit, wir wollen sie aber schon noch ein wenig ärgern.“ Dazu ist ein gelungener Start Pflicht, in Maria Taferl müssen am 18. März (Beginn 15.30 Uhr) gleich mal drei Punkte her. Der Sektionsleiter sehnt sich auch aus geographischen Gründen nach der 1. Klasse: „Wir gehören in der 2. Klasse nirgendwo richtig dazu, es fehlen die zugkräftigen und zuschauerstarken Derbys. In der 1. Klasse sähe die Situation für uns gleich viel besser aus.“

Christian Reichel

 

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