Maria Taferl bangt um den Frühjahrs-Auftakt

Die maria-taferl sczweitbeste Saison seit Bestehen des Vereins spult gerade der SC Maria Taferl ab: Das Team aus dem Nibelungengau beendete die Hinrunde nach Startproblemen mit 25 Punkten noch an der fünften Stelle. Die Auftakthürde hat es mit St. Georgen/Y. in sich. Ob die Heimpartie gegen den Tabellenzweiten am Sonntag um 15.30 Uhr überhaupt angepfiffen werden kann, steht in den Sternen.

 

Die Verhältnisse vor Ort lassen derzeit kaum an ein Spiel denken: „Der Platz präsentiert sich noch in sehr tiefem Zustand, er war bis vor wenigen Tagen an vielen Stellen überhaupt noch gefroren“, berichtet Schmid. Ein Handicap, das die Vorbereitungszeit extrem erschwerte: „Wir hatten keine Ausweichmöglichkeit im Freien, ein Trainingsplatz steht nicht zur Verfügung.“

Neuer Trainingsplatz in Bau

Dieser Sankt-Georgen-wei-Maria-Taferl-blau-gelbTrainingsplatz befindet sich aber derzeit bereits im Bau: „Was es letztendlich wird, darüber wird noch diskutiert. Vielleicht üben wir am Ende sogar auf einem Kunstrasenplatz. Das wäre in dieser Gegend ideal“, weiß Schmidt, der seine erste Saison in Maria Taferl abwickelt: „Zu Saisonbeginn stellten wir das System um, daran mussten sich viele Spieler erst gewöhnen.“
Der Anpassungsprozess schlug sich zunächst negativ in den Resultaten nieder. Erschwerend kam hinzu, dass sich die beiden Auftaktgegner Münichreith und St. Georgen im weiteren Saisonverlauf als die Top-Teams der 2. Klasse Yspertal entpuppen sollten: „Die beiden 1:5-Niederlagen taten schon weh“, offenbart Schmidt, der mit seinen Burschen ab der 7. Runde einen echten Erfolgsrun hinlegte: Bis zur Winterpause gab es noch 5 Siege und ein Unentschieden mit 22:6-Toren. „Es ist was im Entstehen in Maria Taferl. Die Kameradschaft ist super. Und wenn diese passt, stellt sich der Erfolg mit der Zeit von alleine an“, behauptet der Trainer.

Topscorer Leeb & Hiess

Richard Leeb (neun Tore) und Markus Hiess (acht Treffer) avancierten zu den Topscorern von Maria Taferl in den ersten 13 Spielen. „Hiess war mein Vorgänger als Trainer, hat im Herbst nur sieben Matches absolviert. Im Frühjahr hat er vor, öfters den Dress überzustreifen“, freut sich Schmidt, der den Tabellenzweiten St. Georgen über den derzeitigen Leader Münichreith stellt. „Sie haben sich im Winter nochmals verstärkt. Es wird sehr schwierig für uns. Blöde Gegentore wie im ersten Aufeinandertreffen müssen wir unbedingt vermeiden.“
Sein Team, welchem mit Libero Tomas Hrasna und mit Offensivkraft Pavol Mikulec auch zwei starke Legionäre angehören, sieht Schmidt fürs Frühjahr bestens gerüstet: „Wir sind nun auch kräftemäßig top, die harte, gemeinsame Arbeit hat Früchte getragen. Ich bin zuversichtlich, dass wir den 5. Tabellenplatz verteidigen.“ Einziges Manko in der Vorbereitung waren die Witterungsbedingungen: „Wir konnten fast nur in der Halle trainieren oder Laufeinheiten einschieben.“ Mit dem grünen Untergrund wird Maria Taferl erst in den kommenden Wochen wieder so richtig Kontakt aufnehmen.

Christian Reichel

Foto: Wolfgang Danzer - woda.at

 

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