Verletzungsmisere im Herbst - Weiten will mit neuem Stürmer vom letzten Platz wegkommen

Letzte Saison sorgte USPV Weiten für eine Überraschung, etablierte sich in den oberen Gefilden der 2. Klasse Yspertal und beendete die Meisterschaft auf Rang 5. Im Herbst schlug das Pendel in die andere Richtung aus, auch durch den Ausfall mehrerer Spieler kam man nicht von hinten weg und die Mannschaft liegt zur Halbzeit der Saison mit sieben Punkten auf dem letzten Platz. "Mit dem Herbst können wir nicht zufrieden sein, wir haben phasenweise gut gespielt, verloren aber fünf Matches mit einem Tor Unterschied. Uns sind die Stürmer abgegangen, Fadil Gashi konnte fast die gesamte Hinrunde nicht auflaufen und Legionär Lukas Voracek verletzte sich auch nach wenigen Runden. Die Ausfälle wichtiger Schlüsselspieler konnten nicht kompensiert werden, wir nutzen viele Chancen nicht und liegen jetzt auf dem letzten Platz", erklärt Trainer Herbert Schmidt die Gründe für ein schwieriges Halbjahr.

Neuzugang erzielt im ersten Test alle vier Tore

"Positiv im Herbst war sicher, dass obwohl wir in der Tabelle hinten waren, die Trainingsbeteiligung sehr gut blieb und die jungen Spieler voll mitzogen. Mit dem letzten Platz habe ich nicht gerechnet, phasenweise war aber auch viel Pech dabei. Da Fadil Gashi weiter ausfallen könnte, haben wir uns mit einem Stürmer verstärkt", ergänzt Weitens Coach. Der einzige Zugang für die Rückrunde ist Alexander Hanl, er spielte zuletzt bei Wollers Komet in Wiens Oberliga B und entpuppt sich schon jetzt als Glücksgriff. "Im ersten Testspiel gegen Bischofstetten hat unser neuer Stürmer beim 4:1 Erfolg alle vier Treffer erzielt. Alexander Hanl ist nach Weiten gezogen, er ist zwar schon 36 Jahr alt, aber pfeilschnell, technisch gut und für uns eine Topverstärkung", ist Schmidt von der neuen Offensivkraft angetan.

Weiten verzeichnete auch Abgänge, Verteidiger Dominik Iber wechselte zu Münichreith und Tormann Lukas Durek gab seine Karriereende bekannt. Stefan Steindl verließ zudem den Verein, er wechselte zu Kilb. "Unser Problem ist, dass wir einen relativ kleinen Kader zur Verfügung haben und die Ausfälle von Schlüsselspieler schwer kompensieren können. Wir haben genug junge Spieler diese brauchen aber noch Zeit", so der Übungsleiter des Tabellenzwölften.

Trainingslager in Tschechien

Seine Mannschaft befindet sich in der vierten Vorbereitungswoche und die Trainingsbeteiligung ist laut Schmidt top, diese Woche spielt man mit der Kampfmannschaft und Reserve gegen Stein. Zudem wird gegen Gutenbrunn und Arnsdorf getestet, eine Woche vor Rückrundenstart absolviert Weiten ein Trainingslager in Tschechien. 22 Spieler sind von Donnerstag bis Sonntag mit dabei, zwei Vorbereitungsmatches stehen am Programm. Angesprochen auf die Ziel des Vereins für das Frühjahr meint Herbert Schmidt: "Wir wollen noch vom letzten Platz wegkommen und den einen oder anderen jungen Spieler in die Kampfmannschaft einbauen. Im Sommer werden wir dann sehen, ob wir nachjustieren."

 

 

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