SV Yspertal: „Klima intern passt“

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft könnte nicht besser sein. Die Ziele steckt man sich nicht zu hoch, eher ist man darauf bedacht, das Innenleben des Vereins zu pflegen. In Yspertal setzt man seit kurzem auch ausschließlich auf die einheimischen Kicker, die sich prompt an die Tabellenspitze schießen.

 

Formstärkstes Team der Liga

Auch im Herbst zählt der SV Yspertal wieder zu den heißesten Anwärtern auf den Aufstieg. Im Vorjahr war man nach 11 Spielen nur 5 Zähler hinter Spitzenreiter Leiben und musste sich lediglich zweimal geschlagen geben. Im Herbst dreht man den Spieß erfolgreich um und grüßt nach neun Spieltagen von Tabellenplatz 1. Doch erzwingen wird man in Yspertal nichts, wie Sektionsleiter Gerald Götsch verrät: „Vorgabe war der Meister nicht, da sind wir eher zurückhaltend als Vereinsführung. Wir schauen einfach, dass wir gut arbeiten, eine hohe Trainingsbeteiligung haben und das Klima intern passt. Alles andere kommt dann von alleine. Das haben wir jetzt nicht nur im Herbst sehr gut gemacht, sondern schon länger. Trotzdem ist alles im Moment etwas chaotisch, da kann der Verband natürlich nichts dafür.“

Verzicht auf Legionäre

Fast ausschließlich Einheimische laufen in dieser Saison für den SV Yspertal auf. „Wir haben eine sehr junge Truppe und spielten den gesamten Herbst ohne Legionäre“, verrät Götsch. Ein Ansatz der nicht mehr allzu häufig Anwendung findet, doch auch damit kann erfolgreicher Fußball gespielt werden, wie man in Yspertal beweist. An ein abdriften von diesem Weg ist für Sektionsleiter Götsch momentan nicht zu denken: „Wir haben uns dazu entschlossen und es steht auch jeder dazu. Wir sind auch glücklich damit, weil wir in der Breite sehr gut aufgestellt sind. Deshalb gibt es keinen Grund etwas zu ändern.“ Einige weitere Vorteile bringt dies Herangehensweise ebenso, die sich im ersten Moment so nicht abgezeichnet haben: „Im Nachhinein betrachtet mit Corona sind wir froh, diesen Weg schon früher eingeschlagen zu haben. Da war im Herbst schon das Problem ob Legionäre überhaupt über die Grenze dürfen oder nicht. Wir haben über viele Jahre selbst welche gehabt und es ist nicht immer so einfach das alles zu organisieren. Sei es bei der Verpflichtung selbst oder mit dem Anreisen.“

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