2. Landesliga Ost

Nach Herbst hinter Erwartungen - Spagat zwischen Entwicklung und Ergebnisorientierung bei Vösendorf

"Insgesamt sind wir im Herbst hinter den Erwartungen geblieben, wir wissen aber, weshalb dies so war. Der Kader wurde im Sommer verkleinert und wir mussten in der Hinrunde viele Verletzte und Ausfälle kompensieren. Positiv war sicher, dass einige junge Spieler ihre Chance bekommen und diese durchaus genützt haben. Unterm Strich kommt dann dieser Tabellenplatz raus, wir haben uns aber noch aus der Affäre gezogen und sind im Mittelfeld angekommen“, blickt ASV Vösendorf-Trainer Josef Michorl auf die letzten Monate zurück. Sein Team belegte schließlich mit 15 Punkten den elften Platz in der 2. Landesliga Ost.

"Ich freue mich sehr auf die Herausforderung"

"Wir werden unseren Weg weitergehen, der Verein wird weiter sehr viel auf eigene, junge Spieler setzen und diese müssen in die Mannschaft integriert werden. In Zukunft wollen wir mit vier, fünf Schlüsselspieler und der eigenen Jugend agieren, wir haben eine gute Nachwuchsarbeit, das sieht man auch an der Reserve", ergänzt Michorl, der in seinem Team noch viel Potential sieht: "Jeder einzelne kann sich verbessern, wir haben ja auch sehr viele junge Burschen in unseren Reihen. Wir müssen den Spagat finden, einerseits auf die Entwicklung schauen und andererseits auch ergebnisorientiert agieren, es muss klar sein, dass die Spieler auch Fehler machen dürfen. Wichtig ist es, dass die notwendige Ernsthaftigkeit entwickelt wird, der Schnitt für die jungen Spieler von Nachwuchs- zu Erwachsenenfußball ist nicht zu unterschätzen, wir müssen ihnen Zeit geben und Hilfestellung anbieten. Gewisse Spieler müssen jetzt die Jungen führen, wir haben in der Mannschaft soweit Qualität, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden."

Ab dem 26. Dezember absolvieren die Spieler von Vösendorf ein Heimprogramm, ab dem 21. Jänner geht die Vorbereitung wieder los und es wird dabei geschaut, richtiges Fußballtraining zu betreiben. Neun bis zehn Tests stehen am Programm, insgesamt sollen die individuellen Bereiche der Akteure weiterentwickelt werden.

Die im Herbst verletzten Spieler kehren nun alle wieder in den Kader zurück, zudem wurde ein Zugang bestätigt. Amadeus Tumik kehrt von SC Mannswörth zu seinem Stammverein zurück. "Jetzt stehen mir wieder alle zur Verfügung und es ist ein Ziel, die richtige Mischung zu finden. Die Aufgabe ist sehr spannend und ich freue mich schon sehr auf die Herausforderung", sieht Josef Michorl zuversichtlich in die Zukunft.

 

 

 

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