Eggendorf verpflichtet fünf Spieler - Viertägiges Trainingslager als Highlight der Vorbereitung

"Am Anfang der letzten Saison hätte ich es unterschrieben, wenn wir unter den ersten 5 sind. Im Herbst konnte unsere Mannschaft auch aufzeigen, im Frühjahr wurde klar, dass wir noch nicht reif genug sind. Die Ergebnisse waren absolut in Ordnung, wir haben aber einiges liegengelassen und die jugendliche Unerfahrenheit war der Grund dafür", blickt ASK Eggersdorfs Coach Thomas Markytan noch einmal auf die abgelaufene Meisterschaft zurück. In der Endabrechnung landete man dabei mit 40 Punkten an der vierten Stelle der 2. Landesliga Ost.

Verstärkung für die Offensive und auf der Torhüterposition

Im Kader kam es in der Sommerpause zu Veränderungen, Aykut Tekinsoy und Raffael Mitterhöfer werden aus beruflichen Gründen nicht mehr für Eggendorf auflaufen können. Niels Buurman steht aufgrund eines Auslandstudiums nicht zur Verfügung, Daniel Pop wurde als Abgang bekanntgegeben. Auf der anderen Seite wurde mit Nizar Ben Nasra eine Verstärkung auf der Stürmerposition geholt, für die Außenbahnen stießen gleich drei schnelle Spieler in den Kader: Lukas Kircher (von Korneuburg), Fabio Zimmermann (Breitenfurt) und Muharem Hujdurovic (Neudörfl). Mit Florian Gärtner konnte zudem ein für seine 25 Jahre schon sehr erfahrener Tormann verpflichtet werden, er war zuletzt bei Zwettl in der 1. Landesliga. "Es ist sehr positiv, dass wir sonst die komplette Mannschaft halten konnten, es haben uns die verlassen, die aus beruflichen Gründen nicht mehr können. Es ist ein Zeichen für das familiäre Umfeld bei Eggendorf, die Spieler sind mit Freude hier", zeigt sich Markytan zufrieden.

Am Montag startet Eggendorf in die Vorbereitung, positiv ist laut dem Trainer, dass man aufgrund der nur punktuellen Veränderungen im Kader nicht ganz neu anfangen muss. Die Neuzugänge sollen die Spielphilosophie möglichst rasch verinnerlichen, vier bis fünf Tests sind geplant und Ende Juli absolviert das Team ein viertägiges Trainingslager in Ungarn, bei dem das Teambuilding im Vordergrund steht.

"Wir wollen den besten Teams Paroli bieten"

"Wir arbeiten daran, dass die Chancen konsequenter abgeschlossen werden, dies ist auch eine mentale Sache. Taktisch muss nicht viel verändert werden, da es wenige Änderungen im Kader gibt. Die Abläufe sollen noch mehr verinnerlicht und das Spiel gegen den Ball verbessert werden", zeigt Thomas Markytan die Schwerpunkte für die kommenden Wochen auf und ergänzt zu den Zielen für die neue Saison: "Wir haben uns punktuell verändert, wollen jetzt bereit sein, um länger als im Vorjahr vorne dranzubleiben. Wir wollen die Gegner bis zum Schluss fordern und den Spitzenteams der Liga Paroli bieten."

 

 

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