Meistercup-Sieg als Highlight einer erfolgreichen Saison - Bei Gloggnitz steht die Weiterentwicklung im Vordergrund

Im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga Ost etablierte sich die Mannschaft von SV Gloggnitz bereits in der Hinrunde im Mittelfeld der Liga, die Rückrunde verlief sogar noch besser und nach 20 Zählern im Frühjahr landete der Verein auf dem guten siebenten Platz. "Die letzte Saison war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, der Sieg im NÖ Meistercup war das absolute Highlight. Die Mannschaft hat sich sehr gut weiterentwickelt und im Frühjahr haben wir einige tolle Leistungen gezeigt. Ich möchte vor der Mannschaft und dem Trainerteam den Hut ziehen, auf dieses Jahr kann man wirklich stolz sein", lautet die sehr positive Saisonbilanz von Sektionsleiter Alexander Niklas.

Junge Spieler dazu geholt

Am 8. Juli startete Gloggnitz wieder ins Mannschaftstraining, beim ersten Testspiel gegen Krieglach musste man sich 1:2 geschlagen geben. "Danach kam das Cup-Spiel gegen St. Pölten vor einer Traumkulisse, wir haben den Gegner gefordert und es war ein toller Tag", schwärmt Niklas. Es folgte ein 3:2 gegen Forchtenstein, beim kurzfristig eingeschobenen Vorbereitungsmatch gegen Wr. Neustadt fehlten einige Stammspieler und Gloggnitz verlor 1:3. Letzten Dienstag wurde Sollenau 2:0 besiegt, heute trifft man auf Aspang und eine Woche später ebenfalls auf eigener Anlage auf die Wr. Neustadt Amateure.

In der Kaderzusammenstellung hat sich bei Gloggnitz im Sommer doch einiges getan, durch die Kooperation mit Hirschwang wechselten sechs Spieler in die 1. Klasse Süd. David Hofer ging zu Kirchschlag, Dominik Strebinger spielt nun für Bad Erlach. Andreas Kögl läuft im Burgenland für Dörfl auf, Marcel Malik ging in die 2. Klasse zu Schlöglmühl. Im Gegenzug wurden großteils junge Spieler mit an Bord geholt, Daniel Jäger kam von Katzelsdorf, Andras Dunai spielte zuletzt für Kirchschlag und Marcel Etzelstorfer bei Bad Sauerbrunn. Von Wr. Neustadt kamen die jungen Akteure Kevin Szar und Tolga-Han Güzel, Moritz Kneißl spielte zuletzt für Forchtenstein.

Team zieht voll mit

"Es geht uns nicht um eine Platzierung, wichtig ist, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Wir wollen noch ein paar Prozent drauflegen und die Weiterentwicklung steht im Vordergrund, wenn wir an den Leistungen anknüpfen können, ergibt sich der Rest von selbst. Die Jungs ziehen derzeit im Training ein tolles Programm durch, insgesamt wäre eine Rangverbesserung schon schön", meint Alexander Niklas. Er ergänzt zudem in Hinblick auf die kommende Meisterschaft: "Die Liga ist sehr, sehr ausgeglichen, Teams wir Korneuburg, Sierndorf oder auch Aufsteiger Bisamberg haben am Transfermarkt zugeschlagen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, es wird nicht leicht, aber wir wollen das letzte Jahr bestätigen."

 

 

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