Stockerau etabliert sich im Mittelfeld - Mannschaft soll noch kompakter auftreten

"Grundsätzlich sind wir mit dem 18 Punkten zufrieden und stehen mit dem siebenten Tabellenplatz ganz gut da, unser Ziel war es, dass wir uns im Mittelfeld der 2. Landesliga Ost etablieren und einen einstelligen Rang erreichen. Es wären im Herbst aber sechs Punkte mehr drinnen gewesen, wir haben es bei ein paar Unentschieden selbst vergeigt. Zweimal kassierten wird in der Nachspielzeit den Ausgleich und gegen Obergänserndorf waren wir klar besser, spielten aber nur Remis. Unser Team hat in der Hinrunde zu viele leichtfertige Tore bekommen und wir sind in nicht kompakt gestanden, vorne müssen wir noch kaltschnäuziger werden. Unser Hauptaugenmerk ist für das Frühjahr darauf gerichtet, weniger zuzulassen, kompakter zu stehen und mehr Punkte zu sammeln", fasst SV Stockeraus Trainer Michael Gössinger die erste Saisonhälfte zusammen und erklärt gleichzeitig, wo man sich noch verbessern will.

Kader soll etwas verbreitert werden

Am 20. Jänner geht bei Stockerau das Mannschaftstraining wieder los, neun Wochen bereitet sich die Mannschaft auf die Rückrunde vor und die Spieler bekommen dazwischen vier Tage frei, um noch regenerieren zu können. Zehn Testspiele stehen je nach Witterung am Programm, drei bis vier Matches werden auf Kunstrasen ausgetragen, die restlichen will man auf eigenem Platz bestreiten.

Im Kader für die zweite Saisonhälfte soll es nur wenige Änderungen geben, Stockerau will mit einem Spieler mehr in die Rückrunde gehen, um Ausfälle besser kompensieren zu können. Da Patrick Wallner aus beruflichen Gründen im Frühjahr nicht immer zur Verfügung stetn, ist ein Zugang für die Defensive geplant. Ein junger armenischer Torhüter soll noch zur Mannschaft stoßen, auf der anderen Seite wurde Goalie Christopher Kaydi abgegeben.

Schwieriges Halbjahr steht bevor

"Uns erwartet ein schwieriges halbes Jahr, da sich einige hinter uns liegenden Mannschaften verstärken darf man nicht schlafen und wir müssen vom Start weg hellwach sein. Die Liga war schon im Herbst sehr ausgeglichen und Kleinigkeiten können entscheiden. Wir wollen weniger zulassen und schauen, dass der Gegner nicht in Führung geht. Ein guter Beginn wird notwendig sein und wir wollen weiter fleißig Punkte sammeln, um im Mittelfeld zu verweilen und einstellig zu bleiben. Das Ziel wurde auch vom neuen Vorstand ausgegeben, im nächsten Jahr wird man sehen, ob wir weiter vorne angreifen werden", erklärt Michael Gössinger die Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte.

 

 

 

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