FC Mistelbach: Testkracher gegen Rapid Wien zum Ende der Vorbereitung

Vier Siege und neun Niederlagen: Der FC Mistelbach blickt auf einen eher durchwachsenen Herbst in der 2. Landesliga Ost zurück. Warum man dennoch mit Optimismus Richtung Frühjahr schielt und zum Ende der Vorbereitung einen veritablen Kracher präsentieren kann, erklärt uns der Sportliche Leiter, Hannes Stangl.

 

Durchwachsener Hinrunde soll gutes Frühjahr folgen

Mit zwölf Punkten überwintert der FC Mistelbach am elften Tabellenplatz, der Vorsprung auf den Vorletzten Bisamberg beträgt nur einen Punkt. Insgesamt musste man darüber hinaus neun Niederlagen hinnehmen, das sind die zweitmeisten der Liga.

„Mein persönliches Resümee als Sportlicher Leiter ist dahingehend, dass wir relativ gut begonnen haben, dann jedoch mannschaftsintern mit ein, zwei Spielern ein paar Probleme hatten. Auch gab in diesem Herbst Trainer Alfred Rötzer nach dem Wolkersdorf-Spiel seinen Abschied bekannt. Danach haben wir einige Zeit gebraucht, um wieder in die Spur zu finden. Unter unserem nunmehrigen Trainer haben wir – aus der Not geboren – einige junge Spieler in die Kampfmannschaft gezogen“, lässt der Sportliche Leiter der Mistelbacher die Herbstrunde noch einmal Revue passieren.

Mit besagten jungen Spielern ist man jedenfalls hochzufrieden. „Diese jungen Spieler haben sehr gute Leistungen gebracht, wir haben dann wirklich wichtige Punkte gegen direkte Abstiegskandidaten gemacht. Die Halbsaison ist dann mit einer Niederlage zu Ende gegangen, wir gehen jetzt aber sehr optimistisch ins Frühjahr, sind zuversichtlich, die Meisterschaft mit einer relativ starken Leistung vollenden zu können“, so Stangl.

Viel Freude, aber auch Aufwand mit Rapid

Große Umwälzungen am Transfermarkt sind daher nicht geplant, wegen des Abgangs von Salihu Lumbardh stand man jedoch zwischenzeitlich unter Zugzwang. Dieses Problem hat man mit der Verpflichtung von Markus Knebel aus Stockerau gelöst. Der Neuzugang ist sowohl im zentralen Mittelfeld als auch am Flügel einsetzbar. Darüber hinaus sind keine weiteren Aktivitäten am Markt geplant, man will stattdessen die jungen Spieler, die laut Stangl wirklich gute Voraussetzungen mitbringen, fördern. „Darauf liegt das Hauptaugenmerk“, so der Mistelbacher Funktionär.

Gefragt nach dem konkreten Ziel, wird in Mistelbach das Tabellenmittelfeld genannt. „Wir wollen uns am Ende der Saison sehr wohl im mittleren Klassement wiederfinden“, sagt Stangl, der sich – wie alle in Mistelbach – wohl schon sehr auf den 24. März freut, wenn um 18:30 dank Hauptsponsor spusu der SK Rapid Wien in der ALGEBRA-Arena gastiert. Der prominente Gegner wirft bereits jetzt seine Schatten voraus: „Die Vorbereitungsarbeiten sind sehr aufwendig, da diese Besucherzahl nicht wirklich Standard bei uns ist.“