Mistelbach fährt verdient den zweiten Heimsieg ein

FC Mistelbach und ASK Bad Vöslau eröffneten die neue Runde der 2. Landesliga West am Freitagabend im ALGEBRA Sportzentrum vor 150 Zuschauern. Diese sahen einen ungefährdeten Sieg ihrer Heimmannschaft über die Gäste aus dem Badener Kurort, welche mit der zweiten Niederlage en suite auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind. Mistelbach hingegen klettert dank des zweiten Heimsiegs auf Rang zwei und liegt nur einen Punkt hinter Leader SC Brunn/Geb.

In der Anfangsphase sahen die Mistelbacher Fans eine ausgeglichene Partie. Das Heimteam presste hoch, während Bad Vöslau sich nicht beirren ließ und den Ball gut von hinten herausspielte. Nach und nach wurden die Gastgeber dann stärker und erarbeiteten sich einige Chancen. Alfred Rötzer, Coach des FC Mistelbach: „Das 1:0 lag schon länger in der Luft – wie beim Schuss von Gerald Gschwindl, der auf der Linie gerettet wurde oder auch beim Torwartfehler kurz darauf.“ Nach einer halben Stunde war es dann soweit: Abwehrspieler Markus Marusa brachte die Weinviertler nach einem abgefälschten Stanglpass aus kurzer Distanz verdient in Führung. Das 1:0 war auch gleichzeitig der Pausenstand.

Vorentscheidung schon nach 50 Minuten

10 Minuten nach Wiederanpfiff ließ der tschechische Legionär Tomas Tok nichts anbrennen, als er zum 2:0 für die Heimmannschaft einnetzte. „In Halbzeit zwei haben wir weiter nach vorne attackiert. Dann hat Tok dem Gegner den Ball abgeluchst, zwei weitere überspielt und cool eingeschoben“, so Rötzer. Das war die Vorentscheidung, da Bad Vöslau in der Folge zwar bemüht war, offensiv aber zu ungefährlich blieb.

Souveräne Leistung besiegelt Heimsieg

In Minute 72. schwächte sich die Dukic-Elf noch einmal selbst, als Schiedsrichter Wucherer Stürmer Daniel Weber wegen einer Tätlichkeit mit glatt rot vom Platz schickte. Scheitz hatte kurz vor Ende am Fünfer noch eine gute Gelegenheit aufs 3:0, die er allerdings liegenließ.Das Resümee des Mistelbach-Trainers: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft gegen einen guten Gegner. Bad Vöslau ist viel Risiko gegangen, hat in 90 Minuten aber eigentlich keine wirkliche Chance gegen uns gehabt.“

Die Besten: Markus Marusa (AB), Tomas Tok (ST)

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