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Gloggnitz nach Sieg im Hit gegen Stockerau vor dem Aufstieg

Die Sportvereinigung Gloggnitz steht in der 2. Landesliga Ost kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft und dem Aufstieg in die 1. NÖ Landesliga. Der Spitzenreiter machte am Samstag in der 21. Runde mit einem 2:1-Heimsieg im Schlager gegen den schärfsten Verfolger SV Stockerau einen ganz großen Schritt Richtung Titelgewinn.

Leader Gloggnitz liegt nun in der Tabelle mit 47 Punkten aus 21 Spielen souverän an der Spitze, dahinter folgt nun der ASV Vösendorf mit 38 Zählern aus 21 Partien. Ex-ÖFB-Cupsieger Stockerau hält weiter bei 37 Punkten aus 20 Begegnungen. Mit einem Sieg im noch offenen Nachtragsspiel könnte man zwar wieder auf Platz zwei vorstoßen, allerdings würde auch das weiter sieben Zähler Rückstand auf Rang eins bedeuten.

Vor rund 250 Zuschauen im Alpenstadion von Gloggnitz waren die Gäste zwar zunächst durch Leon Effenberger bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung gegangen, aber danach drehten die Hausherren noch vor der Pause durch einen Doppelschlag von Lukas Grill (28.) und Kadir Güzel (32.) das mit Spannung erwartete Spitzenspiel zu ihren Gunsten. Weitere Treffer sollten nicht mehr fallen. Im Finish, als die Stockerauer alles nach vorne warfen, sah Lukas Kalser wegen Torchancenverhinderung noch die Rote Karte (90.). 

"Es schaut jetzt gut aus, aber noch ist nichts passiert!"

Gloggnitz-Trainer Thomas Leonhardsberger zeigte sich im Gespräch mit Ligaportal natürlich erleichtert und glücklich über den Sieg im Schlager: "Man hat von Beginn an gemerkt, dass es für beide Mannschaften um sehr viel geht. Das Spiel war zunächst sehr hektisch, ehe Stockerau mit dem ersten Torschuss in Führung gegangen ist. Das hat meinem Team natürlich nicht gutgetan und Stockerau hatte in der Folge sogar die Chance auf das 2:0. So fair muss man sein. Mit dem 1:1 wurden wir aber immer besser und haben wenig später sogar zum 2:1 nachgelegt. Danach hätten wir die Führung sogar nach ausbauen können. Die zweiten 45 Minuten waren dann eine offene Geschichte. Wir haben gut verteidigt und auf Konter gesetzt, am Ende haben wir den wichtigen Sieg über die Distanz gebracht."

Zur aktuell äußerst erfreulichen Situation in der Tabelle meinte der Gloggnitz-Chefcoach: "Bei uns bleibt jeder am Boden. Noch ist nichts passiert. Es sind noch 15 Punkte zu vergeben und darauf konzentrieren wir uns."