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Vösendorf siegt mit nur neun Mann in Breitenau

Der ASV Vösendorf hat am Freitagabend in der 23. Runde der 2. Landesliga Ost mit einem 2:1-Auswärtssieg bei der SVg Breitenau/Schwarzau seine Mini-Chance auf den Meistertitel gewahrt. Nach einer 2:0-Führung wurde es dabei im Finish noch einmal hektisch, weil die Gäste am Ende nur mehr neun Mann auf dem Spielfeld hatten. Die Vösendorfer liegen damit in der Tabelle mit 42 Punkten aus 23 Spielen weiter auf Platz zwei und machten vorerst Boden gut, doch Spitzenreiter Gloggnitz kann mit 50 Zählern aus 22 Partien am Samstag um 17:00 Uhr bei einem Heimsieg gegen Bad Vöslau hoffnungslos enteilen.

Breitenau/Schwarzau hingegen hält nach der Heimniederlage bei 16 Punkten aus 23 Begegnungen und liegt damit weiter nur an der 13. und damit vorletzten Stelle.

Vor rund 150 Zuschauen waren die Gäste durch Jason Sprinzer bereits in der 10. Minute mit 1:0 in Front gegangen. Nach der Pause schien das 2:0 durch Dominik Pürk in der 70. Minute die Entscheidung zu bringen, doch in der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Zunächst sah bei Vösendorf Manuel Byslovsky in der 78. Minute Gelb-Rot und Breitenau kam durch einen Elfmeter von Loris Pirollo in der 79. Minute auf 1:2 heran und dann sah bei den Gästen in der 80. Minute auch noch Philip Müller die Rote Karte.

Doch trotz der numerischen Schwächung brachte der ASV am Ende den 2:1-Sieg über die Distanz.

Breitenau sieht Leopoldsdorf näherkommen

Breitenau-Trainer Reinhold Fucik analysierte das Spiel im Gespräch mit Ligaportal so: "Vösendorf war die erwartet starke Mannschaft. Unser Tormann Richard Mrozek hat uns zunächst im Spiel gehalten, ehe wir nach einem Gegenstoß doch das 0:1 kassiert haben. Danach hatten wir unsere beste Phase mit insgesamt vier Gelegenheiten, wo uns aber leider kein Tor gelungen ist. Beim 0:2 waren wir dann leider etwas zu zögerlich, ehe der Elfmeter plus Ausschluss die Partie noch einmal spannend gemacht hat. Nach dem zweiten Ausschluss hatten wir durch einen Kopfball dann sogar die Chance zum 2:2, aber am Ende hat es Vösendorf drüber gebracht und insgesamt auch verdient gewinnen."

Zur Lage im Tabellenkeller meinte Fucik: "Es wird zwar nur einen Absteiger geben, aber für uns ist noch nichts in trockenen Tüchern! Bei der Admira hat Andi Herzog auch lange gewarnt und dennoch hat es sie am Schluss noch erwischt. Ich traue Leopoldsdorf einen Sieg gegen Obergänserndorf zu und dann wären sie schon mit uns auf Tuchfühlung. Wichtig ist aber, dass es meine Mannschaft immer noch in der eigenen Hand hat und wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können."

Für die kommende Saison ist indes bereits fixiert, dass Kirchschlag-Coach Josef Kirnbauer der neue Trainer in Breitenau/Schwarzau wird.