Vereinsbetreuer werden

Bad Vöslau verhindert (noch) Meisterstück von Gloggnitz

Die Sportvereinigung Gloggnitz muss in der 2. Landesliga Ost zumindest noch eine Woche weiter auf den Gewinn der Meisterschaft und den Aufstieg in die 1. NÖ Landesliga warten. Der Spitzenreiter kam am Samstag in der 23. Runde im Heimspiel gegen den ASK Bad Vöslau trotz zweimaliger Führung nur zu einem 2:2-Remis. Die große Titelparty ist damit vorerst noch aufgeschoben. 

Leader Gloggnitz liegt in der Tabelle mit 51 Punkten aus 23 Spielen aber weiter überlegen an der Spitze, dahinter folgen der ASV Vösendorf mit 42 Zählern aus 23 Partien und der SV Stockerau mit 41 Punkten aus 22 Begegnungen.

Bad Vöslau hingegen hält nun bei 29 Zählern aus 23 Spielen und fiel trotz des überraschenden Remis beim Tabellenführer um einen Rang auf Platz neun zurück.

Ein Treffer von Lukas Grill in der 32. Minute brachte Gloggnitz vor 270 Zuschauen im Alpenstadion die Führung ein, ehe die Gäste wenig später mit dem Ausgleich zum 1:1 durch Marco Fuchs (36.) zurückschlugen. Nach dem Wechsel gingen die Hausherren durch Ömer Özbek in der 63. Minute erneut in Front, aber Bad Vöslau hatte mit dem 2:2 durch Daniel Maurer in der 84. Minute die passende Antwort.

Bad Vöslau setzt auch in der kommenden Saison auf die Jugend

Trainer Behrooz Kazemein Khiaban vom ASK Bad Vöslau zeigte sich im Gespräch mit Ligaportal begeistert von seiner Mannschaft: "Wir haben ein ganz tolles Spiel gemacht. Ich bin wirklich stolz, wie wir hier aufgetreten sind. Wir wünschen Gloggnitz alles Gute in der 1. Landesliga und gratulieren Ihnen zur Meisterschaft. Aber wir wollten nicht, dass es schon gegen Bad Vöslau so weit ist."

Der ASK-Coach schwärmte von den Comeback-Qualitäten seines Teams: "Unsere Moral ist extrem hoch. Auch wenn wir ein Tor kriegen, dann lassen wir uns davon nicht entmutigen. Wir haben jetzt fünf Spiele nicht verloren. Dabei hat es am Anfang der Saison geheißen, dass Vöslau mit dieser jungen Mannschaft ein Abstiegskandidat ist. Aber wir haben den jungen Spielern die Chance gegeben und es freut mich als Trainer besonders, dass dieser Weg erfolgreich ist."

Auch in der kommenden Saison will man weiter auf die Jugend setzen: "Zu 90 Prozent bleibt die Mannschaft zusammen. Der Rest hat sich für andere Vereine interessant gemacht und da wollen wir niemand im Weg stehen. Wir gehen mit unseren Routiniers als Grundgerüst den Weg der Jugend weiter."