Klassenerhalt als Ziel unter neuem Coach - Weißenkirchen plant noch vierten Zugang

In der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft sammelte SC Weißenkirchen immer wieder Punkte ein, kam aber von hinten nicht ganz weg, bis zur Winterpause folgte allerdings nur mehr ein Remis gegen Amaliendorf. Der Verein schloss den Herbst mit neun Punkten auf Rang 13 der 2. Landesliga West ab, Weißkirchens sportliche Leiter Stefan Görlich zieht noch einmal Bilanz: "Die Tabelle spricht klar Worte, wir waren in der Offensive zu wenig durchschlagskräftig. Den Abgang von Jaromir Grim im zentralen Mittelfeld konnten wir nicht so kompensieren wie erwünscht, insgesamt sind neun Tore ins 13 Spielen zu wenig. Die Defensive ist bis auf zwei, drei hohe Niederlagen in dieser Hinrunde eigentlich gutgestanden, das hat schon deutlich besser ausgesehen."

Michael Schadinger als neuer Trainer

"Wir haben uns als Vorstand zusammengesetzt und lange diskutiert, schließlich wurde entschlossen, sich vom bisherigen Trainergespann zu trennen und wir haben mit Michael Schadinger einen neuen Coach gefunden. Wir sind jetzt mit ihm intensiv am planen, um letzte Transfers intern abzustimmen und danach sind wir guter Dinge, eine erfolgreichere Rückrunde zu spielen", ergänzt Görlich.

In der Defensive gab es bereits einen schmerzhaften Abgang, Yannick Soura wechselt in die 1. NÖ Landesliga zu Spratzern. Marcel Brillmann und Milan Machálek werden ebenso im Frühjahr nicht mehr für Weißenkirchen auflaufen wie Fezulla Sali, die neuen Vereine der drei Abgänge stehen noch nicht fest. Auf der anderen Seite gibt es auch die ersten Zugänge zu verzeichnen, Mittelstürmer Stefan Gruber kehrte nach mehren Jahren wieder zu seinem ehemaligen Verein zurück, er war zuletzt bei Zwettl. Kai Fazeny spielte ebenfalls zuletzt in der 1. Landesliga, der 10er kommt von Spratzern und kennt Stefan Gruber aus gemeinsamer Zeit bei Haitzendorf. Als Kadererweiterung kehrt zudem Avni Imeri nach einem halben Jahr bei Droß zurück, ein vierter Spieler soll laut sportlichem Leiter von Weißenkirchen noch kommen.

 Am 21. Jänner startet die Vorbereitung für die Mannschaft und es wird von Beginn weg auf Kunstrasen sehr viel mit dem Ball agiert, davor hatten die Spieler ein Heimprogramm zu absolvieren. Im Wochenrhythmus werden Tests gespielt, die Gegner sind ein bunter Mix aus Teams aus unteren Ligen, Gegner auf Augenhöhe und höheren Ligen.  Angesprochen auf die Ziele für das kommende Frühjahr meint Stefan Görlich: "Der Klassenerhalt, jedes andere Ziel wäre unlogisch. Wir wollen unbedingt die Liga halten, hoffen dabei auch, dass es Langenlois ebenfalls schafft, denn im nächsten Jahr wäre die Liga wahrscheinlich noch attraktiver für uns."

 

 

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