Geschlossenes Team als Schlüssel zum Aufstieg - Purgstall peilt Mittelfeldplatz in der 2. Landesliga an

"Die letzte Saison war sehr spannend bis zur letzten Runde, lange war es ein Vierkampf, am Schluss wurde es zwischen Hofstetten und uns zu einem Zweikampf. Wir haben die letzten zehn Spiele gewonnen, das war dann ausschlaggebend und wir sind knapp, aber verdient Meister geworden. Raphael Affengruber war das ganze Frühjahr verletzt, Mathias Hofmarcher kam erst im Finish wieder zurück, aber alle zogen voll mit und es hat sich ein sehr positiver Teamspirit entwickelt. Die Zusammengehörigkeit hat gepasst, der ganze Verein war sehr motiviert und wir haben auch das notwendige Glück gehabt. Vom Trainerteam bis zu den Spielern war es eine geschlossene Leistung, die zum Aufstieg führte", fasst SVg Purgstalls Sektionsleiter Gerhard Pitzl die erfolgreiche letzte Saison zusammen, die mit dem Titel in der Gebietsliga West und Aufstieg in die 2. Landesliga West endete.

Zwei Zugänge fix

Letzten Donnerstag startete Purgstall mit den Trainingseinheiten, am Freitag geht es auch mit der Testspielreihe mit dem Match gegen Bergern. Es folgen Partien zu Hause gegen Retz, gegen Steinakirchen, Gaflenz und Gerersdorf, ehe man in der 1. Runde des Meistercups auf Allhartsberg trifft. Den Start in die neue Liga bestreitet man schließlich mit einem Auswärtsmatch gegen Rabenstein, eine Mannschaft, die Purgstall noch von der gemeinsamen Zeit in der Gebietsliga besser kennt.

Im Kader kam es in der Sommerpause nur zu punktuellen Änderungen, mit Patrick Bruckner von Ybbs wurde ein 30-jähriger Routinier geholt, der universell im Mittefeld, dabei auf beiden Seiten, eingesetzt werden kann. Zudem wurde Stürmer Blaz Udovcic zunächst für ein halbes Jahr von Spratzern ausgeliehen, er ist aber frühestens in einem Monat bereit für den ersten Einsatz. Raphael Affengruber wird wieder fit zurückkehren, im Kader soll sonst alles gleichbleiben.

"Unsere Spieler haben schon Landesligaerfahrung"

"In der neuen Liga wird alles noch um eine Spur intensiver und aggressiver, die Teams in der 2. Landesliga agieren zweikampfstärker. Es ist für uns gut, dass alle unserer Spieler schon Landesliga gespielt haben, es ist daher kein komplettes Neuland und auch unser Trainer hat genug Erfahrung. Alle Spieler sind wieder fit und ich hoffe, dass wir möglichst verletzungsfrei bleiben. Wenn uns ein guter Start in die neue Saison gelingt, dann ist ein Mittefeldplatz unser Ziel", erklärt Gerhard Pitzl abschließend.

 

 

 

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