Neuer Coach und sechs Zugänge - Wieselburg stellt schlagkräftiges Team zusammen

Nach 14 Punkte und Rang 9 in der Hinrunde der Saison 2018/19 hatte SC Wieselburg in der zweiten Hälfte der Meisterschaft mit Ausfällen zu kämpfen. Die Mannschaft agierte in der Folge defensiv aber sehr erfolgreich und ließ in der Rückrunde nur acht Gegentreffer zu. Am Ende landete der Verein auf Platz 11 der 2. Landesliga West, in der Sommerpause kam es zu einem Trainerwechsel und Rudolf Vogel wurde geholt. Der ehemalige Coach von Hofstetten erklärt das Zustandekommen des Engagements: "Wir haben Gespräche geführt, das Konzept hat übereingestimmt und wir wurden uns rasch einig. Es wurde klar, dass alle dasselbe Ziel haben und den gleichen Weg einschlagen wollen. Ich kenne einige Spieler schon länger, hatte auch ein paar Matches angesehen und ich freue mich schon auf die neue Aufgabe."

Zwei Tests absolviert

"Da es spät zu den Gesprächen und zur Entscheidung der Zusammenarbeit kam, war es für uns am Transfermarkt etwas schwierig, Es hat dann aber alles gut geklappt und wir konnten eine schlagkräftige Truppe für die kommende Saison zusammenstellen" so Vogel weiter. Im Kader kam es zu mehreren Veränderungen, sechs Spieler wurde mit an Bord geholt. Mit Jakub Petr und Petr Hosek verpflichtete Wieselburg zwei Spieler aus Tschechien, die für die Sturmreihe bzw. das offensive Mittelfeld gedacht sind. Patrick Pranger war zuletzt länger verletzt, der Tormann ist von Oed/Zeillern zur Mannschaft gestoßen. Zudem wurden drei 17-jägorger Spieler von AFW Waidhofen geholt, Michael Ehribauer, Marco Hofmann und Özkan Dinc sind talentierte Neuzugänge, die für die Zukunft weiterentwickelt werden sollen.

Wieselburg hatte auch mehrere Abgänge zu verzeichnen, Andreas Schluder wechselte innerhalb der Liga zu Ybbs, Tormann Michael Loidl ging zu Hofstetten. Luca Biber spielt nun für Steinakirchen, Jonas Biber bei Petzenkirchen und Legionär Mirza Basic in der 2. Klasse bei Kienberg.

Seit 8. Juli steht Wieselburg in der Vorbereitung, zwei Tests wurden bereits absolviert. Gegen Grein zeigte man beim 4:0 eine ordentliche Leistung, das 1:2 gegen Oed war nicht so gut, dabei wurde laut Vogel aber vieles ausprobiert. Diese Woche ist sehr intensiv, heute trifft Wieselburg auf Rohrbach und am Freitag auf die St. Pölten Juniors, am Samstag folgen zwei Trainings und der Tag wird mit einem Grillabend abgeschlossen.

"Eine Gemeinschaft soll gebildet werden"

"Wir sind jetzt in der dritten Vorbereitungswoche, es wird wichtig sein, dass wir Zusammenfinden und eine Gemeinschaft gebildet wird. Dazu ist notwendig, dass jeder voll mitzieht und alles gibt, Disziplin und Ehrgeiz sind vonnöten, es soll aber auch der Spaß nicht fehlen", erklärt Rudolf Vogel, er ergänzt noch abschließend: "Wir haben uns tabellarisch kein Ziel gesetzt, der Nichtabstieg ist logisch und eine Mittfeldplatz wäre schon gut. Wir werden jetzt von Spiel zu Spiel denken und die Weiterentwicklung steht im Vordergrund."

 

 

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