Erfolgreiches Frühjahr ist abgehakt - Melk will sich im oberen Drittel etablieren

Nach der Hinrunde der vergangenen Saison befand sich SC Melk noch in Abstiegsgefahr und lag wenige Punkte vor dem Tabellenletzten der 2. Landesliga West. Im Winter kam es zu einem Trainerwechsel und Genadi Petrov wurde als neuer Coach vorgestellt. In der Rückrunde zeigte sich die Mannschaft deutlich verbessert, holte die drittmeisten Zähler und damit insgesamt den siebenten Rang in der Liga. "Es sind schöne Erinnerungen im Kopf, wenn man an das Frühjahr denkt. Die Mannschaft konnte gute Leistungen abrufen und wir haben 24 Punkte geholt, die Jungs haben alles ungesetzt, was ich vorgegeben hatte. Im Fußball zählt aber das heute und morgen, aufgrund des Frühjahres haben wir keinen Bonus in der kommenden Saison. Wir müssen die letzten Monate nun abhaken und bei null anfangen", richtet Coach Petrov bereits wieder den Blick auf die bevorstehende Meisterschaft.

Neuverpflichtungen brauchen noch Zeit

In der Sommerübertrittszeit musste Melk die Abgänge dreier wichtiger Spieler hinnehmen, Paul Scharner wird im Herbst nicht mehr für den Verein auflaufen.  Flügelspieler Tobias Teufner wechselte zu Gaflenz und damit ebenso in die 1. Landesliga wie Rilind Shemo, der nun für Spratzern aufläuft. Auf der anderen Seite wurde Georg Hafenmayr von Kilb verpflichtet, Miroslav Gregan spielte zuletzt in der Slowakei und ist die zweite Verstärkung. "Von der Quantität her haben wir uns in der Sommerpause nicht gesteigert, wir haben aber Qualität in der Mannschaft und möchten im nächsten Jahr eine möglichst gute Figur machen", so der Coach des letztjährigen Tabellensiebenten.

In der Vorbereitung läuft es laut Petrov noch nicht ganz so rund, es gibt noch vieles zu erledigen. Die letzten zwei Tests gegen Krems und Neuhofen an der Ybbs gingen verloren, die Mannschaft befindet sich aber dennoch auf einem guten Weg. Noch drei Tests stehen am Programm, Melk will für das ersten Saisonmatch am 18. August gegen Herzogenburg gut vorbereitet sein.

"Ziel Nummer 1 ist der Nichtabstieg"

"Die Neuzugänge brauchen noch etwas, benötigen die Zeit um sich zu integrieren und an die Spielphilosophie zu gewöhnen. Ziel Nummer 1 ist es natürlich, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben, der Verein will sich oben etablieren. Mein persönliches Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen, wenn wir einen Platz im oberen Drittel der Tabelle schaffen, können wir zufrieden sein", meint Genadi Petrov zum Abschluss des Gesprächs.

 

 

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