Stammspieler geblieben - Für Seitenstetten wird jedes Meisterschaftsmatch ein Gradmesser

Nach der Hinrunde der vergangenen Saison in der 2. Landesliga West steckte USC Seitenstetten ganz hinten drinnen, die Mannschaft steigerte sich aber im Frühjahr, schaffte die viertbeste Rückrundenbilanz und hielt mit 33 Punkten und Rang 10 die Liga. Nach dem Rücktritt von Coach Gerhard Kammerhofer wurde ein neuer Trainer präsentiert, Robert Langergraber berichtet noch einmal über das Zustandekommen der Zusammenarbeit: "Mit Kematen war ich noch bis zum Finish der Saison im Rennen um den Titel, Seitenstetten suchte nach dem Rücktritt des ehemaligen Coaches einen Trainer und es gab dann intensive Gespräche. Die Perspektive und der Verein waren von Beginn weg sehr interessant, man speilt ohne Legionäre und das Umfeld ist super. Ich konnte mir einmal bei einem Spiel ein Bild vom Team manchen und kannte noch Spieler auch aus meiner aktiven Zeit, wir haben uns dann sehr schnell geeinigt."

Zwei Tests stehen noch am Programm

Am 8. Juli startete Seitenstetten in die Vorbereitung, bisher wurde drei Wochen trainiert und vier Testspiele absolviert. Der letzte Test gegen Ardagger war laut Coach Langergraber schon sehr gut, 70 Minuten zeigte die Mannschaft eine ordentliche Leistung. "Es ist aber noch einiges an Luft nach oben, wir werden in den nächsten Wochen intensiv an bestimmten Punkten arbeiten", erklärt Seitenstettens Trainer. Diesen Samstag trifft man auf den 1. Landesliga-Vertreter Gaflenz, der Probegalopp vor der Meisterschaft findet am 9. August gegen St. Ulrich statt.

Im Kader gab es in der Sommerpause nur punktuelle Veränderungen, der Stamm der Mannschaft wurde gehalten und nur Kaderspieler verließen den Verein. Auf der anderen Seite wurde von Amstetten Adi Suvalic geholt er spielte zuletzt in der Gebietsliga bei Mauer. Zudem sind noch junge Spieler zur Mannschaft gestoßen, die den Kader komplettieren.

Solides Mittelfeld als Wunschziel

"Die Liga wird in der kommenden Saison sehr ausgeglichen sein, einige Vereine stellen den Anspruch, in die 1. Landesliga aufsteigen zu wollen. Für uns wird daher jedes Match ein Gradmesser, grundsätzlich ist es klar, dass wir nicht absteigen wollen. Wenn wir es schaffen, die Mannschaft stetig weiterzuentwickeln, dann ergibt sich ein guter Tabellenplatz von alleine. Wir müssen allerdings jedes Spiel unsere Leistung abrufen, unser Ziel wäre ein solider Mittelfeldplatz, um sorgenfrei arbeiten zu können", erklärt Robert Langergraber im Hinblick auf die bevorstehende Meisterschaft.

 

 

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