Verletzungsmisere bei Rabenstein - Ziel für nächste Saison bleibt Rangverbesserung

Nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga West konnte sich SC Rabenstein relativ rasch in der neuen Liga etablieren, bereits zur Halbzeit lag die Mannschaft auf Rang 8. Dir Rückrunde verlief für den Verein noch etwas besser, insgesamt 35 Zähler bedeuteten in der Endabrechnung Rang 8. "Als Aufsteiger kann man mit der Saison zufrieden sein. Im Winter hatten wir ein paar Abgänge, mit denen wir nicht gerechnet hatten, dies haben wir versucht zu kompensieren. Das Ziel im Frühjahr war, mehr Punkte als in der Hinrunde zu sammeln, die ist uns gelungen und wir haben unser Saisonziel, einen guten Mittfeldplatz, erreicht", lautet die positive Saison-Bilanz von Trainer Andreas Gutlederer.

Mehrere Spieler fallen verletzt aus

In der Übertrittszeit im Sommer versuchte Rabenstein den Kader etwas breiter aufzustellen, als einziger Abgang spielt Adam Konecny nun für Rehberg. Auf der anderen Seite wurden vier Akteure geholt, mit Filip Turlik wurde aus der Slowakei ein neuer Stürmer verpflichtet. Sebastian Mucha, der von Türnitz zur Mannschaft gestoßen ist, sowie Maximilian Wimmer (zuletzt Ratzersdorf), sind Ergänzungsspieler für die Kampfmannschaft, mit Alexander Sator wurde von Kalksburg zudem ein Tormann geholt.

Die Transferzeit war damit eigentlich erfolgreich, der Verein hat in den letzten Wochen aber mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen. Michael Gruber und Patrick Springer fallen aufgrund von Kreuzbandrissen noch länger aus und sind schwer zu kompensieren. In der durchaus zufriedenstellenden Vorbereitung kamen weitere verletzte Spieler dazu, Michael Hasenzagl ist aufgrund eines Schlüsselbeinbruches derzeit zum Zuschauen verdammt, ein weiterer Akteur fällt aufgrund eines gerissenen Bandes im Knöchel aus. "Unsere medizinische Abteilung hat jetzt auch viel zu tun, wir werden weiterarbeiten und hoffen, dass wir die ausgefallenen Spieler rechtzeitig fit bekommen", meint der Coach von Rabenstein.

Gestern testete Rabenstein gegen die St. Pölten Juniors (1. Landesliga), dabei verlor man 1:3. Bis zum Meisterschaftsstart ist noch ein Vorbereitungsmatch geplant, genau in einer Woche trifft man auf eigener Anlage auf Bad Vöslau.

"Liga ist noch ausgeglichener"

"Mein Ziel für die kommende Saison wäre es gewesen, eine Rangverbesserung gegenüber dem Vorjahr zu schaffen. Aufgrund der Verletzungsmisere ist es jetzt nicht so leicht, ich halte aber an dem Ziel fest. Durch die Mannschaften, die in die 2. Landesliga West dazugekommen sind, ist die Liga noch ausgeglichener geworden. Aufsteiger wie Purgstall haben Qualität in ihrem Kader, ich erwarte eine spannende Meisterschaft", fügt Andreas Gutlederer mit Blick auf die bevorstehende Saison abschließend an.

 

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