Einvernehmliche Trennung - Jürgen Novara und Würmla gehen getrennte Wege

Nach einem 10. Rang in der Saison 2107/18 und nur wenige Punkte vor den Abstiegsplätzen entfernt übernahm Jürgen Novara in der darauffolgenden Meisterschaft die Mannschaft von SV Würmla. Letzte Saison zeigte die Erfolgskurve schon weiter nach oben und man belegte am Ende den sechsten Rang in der 2. Landesliga West. Nach zwei Niederlagen zu Beginn der aktuellen Meisterschaft kam das Team in die Gänge und der Verein überwintert mit 23 Punkten auf Rang 4. Mitte der Woche kam es zur einvernehmlichen Entscheidung, dass Coach Jürgen Novara nicht mehr Coach von Würmla ist und man trennte sich im Guten.

Unterschiedliche Auffassungen

"Ich habe das Team übernommen, als man gerade nicht abgestiegen ist, wir haben die Mannschaft etwas verändert und letztes Jahr landeten wir schon im gesicherten Mittelfeld. Im Sommer haben wir noch etwas umgestellt, die ersten zwei Spiele hätten wir aufgrund der Chancen sicher gewinnen können und die Platzierung war es ok. Am Ende hatten wir etwas Verletzungspech, das darf für das Spiel gegen Herzogenburg aber keine Ausrede sein. Gestern haben wir uns zusammengesetzt und kamen, da wir bei gewissen Dingen unterschiedlicher Meinung sind, zur Entscheidung, dass wir uns einvernehmlich trennen", blickt der scheidende Coach Jürgen Novara noch einmal auf die vergangene Zeit zurück.

"Seit gestern steht die Entscheidung fest, es gibt nichts, was ich mir vorwerfen muss und ich habe viel in die Mannschaft investiert. Das Team ist intakt, es ist eine super Truppe und ich wünsche ihnen, dass sie am Ende ganz oben stehen", so der Ex-Trainer von Würmla weiter.

Angesprochen auf seine eigene sportliche Zukunft meint Jürgen Novara: "Es geht so schnell im Fußball, wenn ich einmal eine Pause habe, ist es auch ok. Wenn es aber eine interessante Aufgabe gibt, bei dem der ganze Verein dahintersteht, wo es Ziele gibt und ich etwas aufbauen kann, kann ich mir gut vorstellen, bald wieder als Trainer tätig zu sein."

Trainersuche soll Ende des Jahres beendet sein

"Der Trainer ist absolut in Ordnung, die Vereinsverantwortlichen und er hatten verschiedene Auffassungen und deshalb haben wir uns gestern am Abend geeinigt, dass es eine einvernehmliche Trennung gibt. Die Verantwortlichen haben sich von der Platzierung und den Punkten mehr erwartet, wir haben uns in aller Freundschaft getrennt", meint Würmlas Sektionsleiter Michael Rauscher zur Endscheidung Mitte der Woche.

Der Tabellenvierte nach der Hinrunde macht sich nun auf die Suche nach einem neuen Coach. "Wir wollen Ende des Jahres und vor Beginn der Vorbereitung einen neuen Trainer präsentieren. In den nächsten Wochen werden in diese Richtung Gespräche mit potentiellen Kandidaten geführt werden", erläutert er abschließend.

 

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