Konsolidierung gelungen - St. Peter will im Frühjahr noch torgefährlicher auftreten

Nach dem Abstieg aus der 1. Landesliga kam es bei UFC St. Peter/Au zu einen gröberen Umbau im Kader, man verzeichnete einige Abgänge und wollte sich in der 2. Landesliga West möglichst rasch etablieren. Nach einer Klatsche zu Beginn kam das Team auf Touren und kassierte bis zum Abschluss des Herbstes nur mehr zwei Niederlagen. Mit 22 Punkten überwintert der Verein an der sechsten Stelle der Liga. "Wr haben mit dem 1:5 gegen Schweiggers schlecht begonnen, dann hat sich unsere Mannschaft erfangen. In den letzten vier Runden haben wir eine bessere Platzierung vergeben, verloren überraschend daheim gegen Amaliendorf und mussten uns Wieselburg geschlagen geben. In den letzten beiden Partien spielten wir jeweils Remis, wir haben am Ende Punkte liegengelassen, sonst hätten wir unser Ziel, 25 Zähler erreicht", blickt Sektionsleiter Andreas Döcker auf die letzten Monate zurück.

"Offensiv sollen bessere Lösungen gefunden werden"

"Nach den vielen Abgängen im Sommer war es unser Ziel, den Verein in der neuen Liga zu konsolidieren. Die 2. Landesliga West ist sehr ausgeglichen, ich hätte nicht gedacht, dass alles so knapp beisammen liegt. Es kann jeder gegen jeden gewinnen, aber auch verlieren. Insgesamt können wir auf eine positive Herbstmeisterschaft zurückblicken", so Döcker weiter. Die Mannschaft hat nach dem letzten Match gegen Seitenstetten zweimal pro Woche weiter trainiert, diesen Mittwoch folgt die letzte Einheit, bevor es in die Pause geht.

Am 4. Jänner nimmt St. Peter am Hallenturnier in Amstetten teil, Mitte Jänner startet der Tabellensechste in die offizielle Vorbereitung und der erste Test folgt am 25. Jänner. "In der Vorbereitung liegt der Fokus darauf, die ganze Mannschaft weiterzuentwickeln. Im Herbst hatten unsere 18-, 19-jährigen Spieler schon Kurzeinsätze, sie sollen nun noch näher an die Kampfmannschaft herangebracht werden. Mit der Rückkehr des lange verletzten Rexhe Bytyci hoffen wir wieder torgefährlicher zu werden und Emrah Yaman wird damit auch entlastet. Wir haben in den letzten Monaten gegen tiefstehende Gegner nicht immer die richtigen Lösungen gefunden, daran wollen wir arbeiten", erklärt St. Peters Sektionsleiter.

Im Kader wird es im Winter laut Andreas Döcker zu keinen größeren Änderungen kommen, vielleicht werden ein, zwei Spieler dazu geholt, diese müssen aber in die Mannschaft passen. Oliver Steindl ist nach einem Kreuzbandriss noch länger zum Zuschauen verdammt, sonst soll die Mannschaft gestärkt und komplett in die Rückrunde gehen können.

 

 

 

 

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