Euphorie nach Aufstieg ausgenützt - Herbstmeistertitel schöne Momentaufnahme für Purgstall

Nach dem Aufstieg aus der Gebietsliga in die 2. Landesliga West fand sich die Mannschaft von SVg Purgstall rasch in der neuen Klasse zurecht, bis zur Mitte der ersten Saisonhälfte blieb man ungeschlagen und verlor in der Hinrunde nur gegen Würmla knapp. Mit 28 Zählern liegt der Verein an der Spitze, mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Seitenstetten ging man in die Winterpause. "Nach dem Meistertitel im Frühjahr haben wir die Euphorie gut in die höhere Liga weitergebracht, wir hatten uns schon etwas ausgerechnet und wollten im vorderen Drittel zwischen Platz 5 und 6 landen. Nach dem Remis zum Auftakt gegen Rabenstein hatten wir einen guten Start und tankten mit den zwei Kantersiegen gegen Haitzendorf und Herzogenburg Selbstvertrauen", blickt Sektionsleiter Gerhard Pitzl auf einen erfolgreichen Herbst zurück.

Gutes Kollektiv als Erfolgsgeheimnis

"In der Defensive sind wir in den letzten Monaten sehr gut gestanden, mit neun erhielten wir die wenigsten Gegentreffer der Liga. Wie sagt man so schön, die Offensive gewinnt Matches, die Defensive die Meisterschaft. Die Mannschaft ist gut eingespielt und körperlich topfit, wir konnten Spiele auch spät für uns entscheiden. Das Kollektiv passt sehr gut, jeder rennt für jeden", zeigt Pitzl die Pluspunkte bei der Mannschaft auf.

Am 30. Jänner startet der Leader in die Vorbereitung, sechs Testspiele sind geplant und zudem steht ein viertägiges Trainingslager in Lindabrunn am Programm. Derzeit kurieren noch vereinzelt Spieler ihre kleineren Verletzungen aus und es sollen alle Akteure zu Beginn der Vorbereitung wieder fit sein. Der Verein befindet sich derzeit mit Spielern mit Purgstall Vergangenheit in Gesprächen, mögliche Zugänge könnte es im Winter oder im Sommer geben. Raphael Affengruber ist wieder einsatzbereit und wird das Team im Frühjahr verstärken.

"Die Liga ist sehr ausgeglichen, der Herbstmeistertitel ist eine Momentaufnahme und wir wollen die Euphorie ins Frühjahr mitnehmen. Wir wollen versuchen so lange wie möglich oben zu bleiben, der Meistertitel ist kein Muss, wenn er aber passiert, nehmen wir ihn gerne. Ich denke, dass die Liga auch in der Rückrunde ähnlich knapp sein wird, Herzogenburg wird es hinten schwer haben. Haitzendorf ist weiter ein Kandidat für den Titel, das erste Drittel der Liga ist vorne ganz nahe beisammen. Man wird sehen, wie sich das Frühjahr entwickelt", erwartet Gerhard Pitzl auch in der Rückrunde eine spannende Meisterschaft.

 

 

 

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