Kader für Abstiegskampf aufgebessert - Amaliendorfs Vorbereitung läuft holprig

SC Amaliendorf war in der Transferperiode sehr aktiv und es kam im Kader zu mehreren Änderungen. Der Zehnte der 2. Landesliga West stellte sich dabei etwas anders auf. Drei Legionäre wurden abgegeben, Josef Moravec ging zu St. Martin und auch von Karel Vrabec und Zdenek Volek hat man sich getrennt. Zudem wechselte Georg Hofmann zu Brand/Nagelberg und U23 Spieler Mathias Dangl folgte ihm dorthin. Auf der anderen Seite wurden sechs Akteure verpflichtet, Defensivakteur Jan Charuza spielte zuletzt in Australiern bei den Hobart Zebras. Offensivspieler Miklas Pichler dockte von Hartl Haus Echsenbach an, aus Tschechien von Sparta Kutna Hora wurde Stürmer Stepan Kacafirek geholt. Aus dem Burgenland von Trausdorf ist Istvan Varga bei Amaliendorf gelandet, er kann in der Offensive auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Für die Defensive sind Alexander Nöbauer aus Pfaffenschlag und Michael Hofmann von Brand/Nagelberg dazugestoßen.

Zwei Tests absolviert

"Da ein Akteur mit einer Schambeinentzündung auf unbestimmte Zeit ausfällt, haben wir noch zusätzlich einen Spieler geholt. Es war zudem notwendig, den Kader im Hinblick auf das Rennen um den Klassenerhalt aufzubessern", erklärt Trainer Klaus Doppler die Vorgehensweise des Vereins in der Transferzeit.

Die am 21. Jänner gestartete Vorbereitung läuft bisher laut Amaliendorfs Coach holprig, aufgrund von Krankheiten, Urlaub und beruflichen Gründen kam es noch zu keiner kontinuierlich guten Trainingsbeteiligung. Zwei Tests wurden absolviert, der erste gegen Schrems ging klar mit 1:6 verloren und man schoss dabei drei Eigentore. Beim zweiten Test gegen Zwettl zeigte das Team von Amaliendorf schon ein anderes Gesicht und holte ein 1:1. "Es waren bisher extrem unterschiedliche Leistungen, der zweite Test stimmt mich zuversichtlich. Jetzt sollten wir die Spieler wieder kontinuierlich im Training haben, zwei Akteure sind aber noch verletzt und einer auf Reha. Ich hoffe, dass sie in den nächsten zwei, drei Wochen zurückkehren. Mitte Februar sollt der gesamte Kader wieder da sein, dann sollten die restlichen vier Wochen hoffentlich gut klappen", meint Doppler. Heute wird die Testspielreihe fortgesetzt und Amaliendorf trifft im direkten Vorbereitungsmatch auf Gföhl.

 

 

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